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Bildwiederholfrequenz im Film und Fernsehen

Bildwiederholfrequenz im Film und Fernsehen

In der Videobearbeitung gibt es eine Reihe von Bildstandards, die unterschiedliche Bildratenwerte verwenden. Zu den häufig verwendeten Werten gehören:
  • 24 fps - für Filmaufnahmen (es können 48 fps sein)
  • 25 und 30 fps - für TV-Übertragungen (50 und 60 fps im Interlaced-Modus)
  • 50 und 60 fps - bei einigen Videos z.B. YouTube, Videos, die mit einem Camcorder, einer DSLR- oder spiegellosen Kamera aufgenommen wurden. Das Bild kann zweimal verlangsamt werden, wobei die Glätte des Bildes erhalten bleibt.

Speziell bei Sport und Outdoor-Kameras wird eine höhere Bildwiederholfrequenz erreicht, was für die Aufnahme von schneller Action sehr nützlich ist. Dank der höheren Frequenz können Sie dann eine sehr hohe Qualität der Verlangsamung erreichen. Ein Video mit 120 Bildern pro Sekunde kann beispielsweise um das 4fache verlangsamt werden, ohne dass die Bildqualität leidet. Eine höhere Bildrate bedeutet auch eine "dichtere" Aufzeichnung von Einzelbildern, was logischerweise auch zu einem höheren Datenverbrauch führt.

Bei normaler Wiedergabegeschwindigkeit ist der Unterschied zwischen 60 und 120 fps nicht zu bemerken.

Bildwiederholfrequenz in der Computergrafik

Bei der Bewertung der visuellen Geschmeidigkeit von Computerspielgrafiken stößt man häufig auf die Framerate. Für flüssige Grafiken, bei denen das menschliche Auge keine Einzelbilder unterscheiden kann, beträgt der Mindestwert 24 Bilder pro Sekunde. Ein flüssiger Spielablauf ist bei einer Bildwiederholfrequenz von 60 fps garantiert.

Interlaced-Videos

Bei die Bezeichnung der Videoauflösung stoßen wir auf die Abkürzung "p" - progresive (progressiv, z.B. 720p) oder "i" - interlaced (auf deutsch Zeilensprungverfahren oder Zwischenzeilenverfahren, z. B. 1080i). Progressives Video besteht aus einzelnen Vollbildern, während Interlaced Video abwechselnd aus Halbbildern besteht - z. B. erst ungerade Zeilen, dann gerade Zeilen. Die Kombination der Linien ergibt jedoch nicht ein Bild, sondern zwei verschiedene.
Moderne Kameras bieten heute bereits einen vollwertigen Aufnahmemodus, wo unter der Bezeichnung z.B. 60p wird von der Kamera tatsächlich mit 60 Vollbildern pro Sekunde gespeichert.

NTSC- und PAL-Normen

In der Vergangenheit gab es verschiedene Videostandards mit unterschiedlichen Bildraten, die auch heute noch verwendet werden. In den meisten europäischen Ländern gilt die PAL-Norm, insbesondere in Nordamerika, dann NTSC. Beide Normen verwenden das Interleaving-Verfahren. Die meisten Kameras bieten die Möglichkeit, zwischen diesen Standards zu wechseln. Fernseher sind in der Lage, beide Fernsehnormen anzuzeigen.
  • PAL - die PAL-Norm schreibt eine Bildrate von 50 Halbbilder vor, d. h. 25 Vollbilder pro Sekunde (50 Hz).
  • NTSC - der NTSC-Standard sieht bei der Bildwiederholfrequenz 59,94 Halbbilder vor, wobei alle 500 Halbbilder ein Halbbild übersprungen wird.

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