Wofür ist ein Pulsgurt sinnvoll?
Ein Pulsgurt eignet sich für alle, die intensiv trainieren und einen detaillierten Überblick über die Reaktionen ihres Körpers erhalten möchten. Sie können ihn beim Gehen, Laufen, Radfahren, Schwimmen, Aerobic und sogar beim Klettern einsetzen. Der Pulsgurt selbst arbeitet als hochpräziser Sensor, der die Daten in Echtzeit an Ihre Smartwatch, Ihren Fahrradcomputer oder eine mobile App überträgt. So können Sie Ihre langfristigen Fortschritte verfolgen und gefährliches Übertraining vermeiden.
Was misst ein Brustgurt zur Pulsmessung? Er erfasst die aktuelle Herzfrequenz und die Herzfrequenzvariabilität, während fortschrittlichere Modelle die Biomechanik des Laufens detailliert analysieren können. Deshalb wird ein Pulsmesser-Brustgurt besonders häufig beim Laufen eingesetzt.
Wie funktionieren Pulsgurte?
Pulsgurte können nach zwei unterschiedlichen Prinzipien arbeiten, die ihre Genauigkeit und ihre Einsatzweise beim Sport bestimmen. Der erste Typ nutzt einen optischen Sensor, der die Herzaktivität mithilfe von Lichtstrahlen misst, die eine LED direkt in die Haut sendet. Die zweite und deutlich genauere Variante ist ein Pulsmesser-Brustgurt mit elektronischem Sensor, der nach dem EKG-Prinzip arbeitet und die tatsächlichen elektrischen Impulse misst, die direkt von Ihrem Herzen erzeugt werden.
Bluetooth-Gurt
Wasserfester Gurt
Verstellbarer Gurt
Pulsmesser-Brustgurte mit optischem Sensor: Vor- und Nachteile
Pulsmesser-Brustgurte mit optischem Sensor gehören bei Freizeitsportlern zu den beliebtesten und am häufigsten verwendeten Sensortypen. Ihr größter Vorteil besteht darin, dass sie sich am Körper lockerer und bequemer anfühlen als klassische elektronische Gurte, weil sie für ihre Funktion nicht so fest um den Brustkorb sitzen müssen und der elastische Riemen Sie beim tiefen Einatmen nicht einschränkt. Auf der anderen Seite müssen Sie die technologischen Grenzen der optischen Messung berücksichtigen.
- Lockerer und bequemer.
- Sehr häufig verwendet.
- Kann bei dunkleren Hauttönen nicht zuverlässig funktionieren.
- Verzögerte Messergebnisse.
Ein Brustgurt-Pulsmesser mit elektronischem Sensor hat ebenfalls Vor- und Nachteile
Ein Brustgurt-Pulsmesser mit elektronischem Sensor ist die ideale Wahl für alle, die eine besonders präzise Messung verlangen und beim Training keine Kompromisse eingehen möchten. Sein größter Vorteil besteht darin, dass er sehr genaue Werte auf dem Niveau medizinischer EKG-Geräte misst und dadurch selbst kleinste Abweichungen der Herzaktivität erfasst. Sportler schätzen vor allem die sofort verfügbaren und klaren Messergebnisse. Ein gewisser Nachteil kann jedoch darin bestehen, dass der Gurt sehr fest angelegt werden muss.
- Misst sehr präzise Werte.
- Sofort verfügbare Ergebnisse.
- Muss sehr eng anliegen – dadurch weniger Komfort.
Wie wird ein Pulsmesser-Brustgurt verbunden?
Ein Pulsmesser mit Brustgurt nutzt eine von zwei Technologien, um eine Verbindung mit dem Smartphone oder anderen Geräten herzustellen. Die erste Möglichkeit ist Bluetooth, das für die Kommunikation mit anderen Geräten dasselbe universelle Signal verwendet, über das Sie beispielsweise kabellose Kopfhörer, Fitness-Tracker oder tragbare Lautsprecher mit Ihrem Smartphone verbinden. Die zweite Variante ist ANT+, ein spezialisiertes Funksystem, das besonders häufig bei Fitnessgeräten eingesetzt wird.
- Brustgurte mit ANT+ nutzen ein System, dessen Vorteile in einem niedrigen Energieverbrauch, einer effizienten Datenübertragung und der Verbindung mit mehreren Geräten gleichzeitig liegen.
- Brustgurte mit Bluetooth verwenden dasselbe Signal, mit dem Sie beispielsweise Kopfhörer und Lautsprecher verbinden.
Schwarzer Gurt
Gurt ohne Sensor
Schwarz-gelber Gurt
Am häufigsten wird ein Brustgurt mit einer Uhr verwendet
In der Praxis wird für die Überwachung sportlicher Leistungen besonders häufig ein Brustgurt zusammen mit einer Smartwatch verwendet, da diese Kombination Sportlern maximalen Komfort und einen sofortigen Überblick über die Herzfrequenz direkt am Handgelenk bietet. Während der Gurt unterhalb der Brust eine hundertprozentig präzise Messung nach dem EKG-Prinzip sicherstellt, verarbeitet, speichert und zeigt die gekoppelte Sportuhr die Daten beim Laufen, Radfahren oder Training im Fitnessstudio in Echtzeit an.
Prüfen Sie außerdem, mit welchem Betriebssystem der Brustgurt kompatibel ist. Die meisten auf dem Markt angebotenen Modelle unterstützen die beiden am weitesten verbreiteten mobilen Betriebssysteme Android und iOS von Apple.
Wie wählen Sie die besten Brustgurte aus?
Wenn Sie einen besonders guten Brustgurt suchen, sollten Sie sich zunächst ansehen, aus welchen Komponenten er besteht. Typischerweise setzt er sich aus zwei Hauptteilen zusammen – einem elastischen Gurt, der um Ihren Brustkorb liegt, sowie einem abnehmbaren oder integrierten Gehäuse, in dem sich die elektronischen Sensoren und die Technik zur kabellosen Datenübertragung befinden. Ein hochwertiges Modell erkennen Sie nicht nur daran, wie präzise es die Herzfrequenz misst, sondern vor allem am Tragekomfort und an den erweiterten Funktionen, die Ihnen dieses Zusammenspiel bietet.
- Wasserbeständigkeit ist ein grundlegender Schutz, der die empfindliche Elektronik im Inneren vor Schweiß schützt und eine problemlose Nutzung des Gurts bei Regen ermöglicht.
- Integrierter Speicher ermöglicht es dem Gurt, Daten intern zu sichern, sodass Sie ohne Uhr oder Smartphone loslegen können und die Daten nach Ihrer Rückkehr synchronisiert werden.
- Eignung zum Schwimmen kennzeichnet Gurte mit hoher Schutzart und der Fähigkeit, Daten unter Wasser zu speichern, wo eine gewöhnliche kabellose Übertragung nicht funktioniert.
- Rutschhemmende Innenseite mit Silikon- oder Gummipunkten fixiert den Herzfrequenzsensor zuverlässig auf der Haut.
- Verstellbare Länge ermöglicht es, den elastischen Gurt flexibel an Ihren Brustumfang anzupassen, sodass er zu unterschiedlichen Körperformen passt.
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Wie sollte der Brustgurt selbst beschaffen sein?
Brustgurte für Pulsmesser sollten Sie danach auswählen, wie Sie sie einsetzen möchten. Prüfen Sie zunächst, ob die Größe für Sie geeignet ist – sie lässt sich üblicherweise mithilfe verschiebbarer Schnallen einstellen, dennoch sollten Sie kontrollieren, ob der Gurt Sie beim tiefen Einatmen einschränkt oder bei Bewegung verrutscht. Sehen Sie sich anschließend die weiteren Eigenschaften an. Für Gehen oder Laufen ist eine rutschhemmende Ausführung besonders praktisch.
Worauf sollten Sie beim elektronischen Teil achten?
Ohne ein Gehäuse mit elektronischen Bauteilen ist ein Brustgurt zur Herzfrequenzmessung lediglich ein innovatives Modeaccessoire. Achten Sie bei der Auswahl deshalb darauf, welche technischen Eigenschaften für Sie wichtig sind. Während manchen Sportlern die grundlegende Übertragung der Herzfrequenz genügt, profitieren anspruchsvollere Nutzer von einem internen Speicher zur Datensicherung oder einem Beschleunigungssensor zur Analyse der Bewegungsdynamik. Für das Schwimmen ist es außerdem unerlässlich, dass das Gehäuse wasserbeständig ist.
Warum gibt es keine Brustgurte für Pulsmesser mit GPS?
Wenn Sie die technischen Daten durchsehen, suchen Sie möglicherweise vergeblich nach einem Brustgurt mit GPS. Die Gurte selbst verfügen nämlich nicht über ein integriertes GPS-Modul, da dieses durch die dauerhafte Abschirmung durch Körper und Kleidung keinen stabilen Blick zum Himmel hätte und sehr viel Energie verbrauchen würde. Die Positionsdaten erfasst daher immer das gekoppelte Gerät, also Ihre Smartwatch oder das Smartphone in Ihrer Tasche. Eine Ausnahme bilden lediglich hochwertige Modelle mit Beschleunigungssensor.
Mit dem Kauf des Gurts ist es nicht getan. Im nächsten Schritt sollten Sie lernen, was die gemessenen Werte bedeuten und wie Sie Ihr regelmäßiges Training daran anpassen. Dabei hilft Ihnen unser Artikel über die Bedeutung und Nutzung der Herzfrequenz beim Training.
Prüfen Sie, wie ein Brustgurt mit Energie versorgt wird
Neben anderen Parametern ist wichtig, wie der Brustgurt mit Energie versorgt wird. Die Geräte lassen sich in Modelle mit klassischer austauschbarer Batterie sowie in Ausführungen mit integrierter Batterie oder Akku unterteilen. Klassische Pulsgurte verwenden am häufigsten Knopfzellen, die aufgrund des extrem niedrigen Energieverbrauchs der EKG-Sensoren etwa ein Jahr lang funktionieren. Moderne optische Sensoren oder Premium-Modelle setzen dagegen auf integrierte wiederaufladbare Akkus.