CIS-Prüfung
Die CIS-Prüfung nutzt einen Kontaktbildsensor (Contact Image Sensor), der sich in unmittelbarer Nähe der durchlaufenden Banknote befindet. Der Sensor erstellt ein detailliertes digitales Bild der Banknote, anhand dessen beispielsweise grafische Elemente, feine Linien und die Anordnung des Aufdrucks ausgewertet werden. Der Zähl- und Sortierautomat vergleicht das aufgenommene Bild mit den gespeicherten Banknotenvorlagen und ermittelt anhand der Übereinstimmung die Währung, den Nennwert und gegebenenfalls auch die Ausrichtung der Banknote. Dadurch ermöglicht er die Verarbeitung gemischter Nennwerte und die Erkennung von Banknoten, die keiner Vorlage entsprechen. Die CIS-Prüfung wird häufig mit weiteren Sensoren kombiniert, beispielsweise IR- oder UV-Sensoren, wodurch die Genauigkeit der Überprüfung erhöht wird. Je höher die Auflösung des Sensors ist, desto feinere Details können ausgewertet werden.