Das Licht für die Makrofotografie ist für die Beleuchtung von sehr kleinen Objekten gedacht, die aus nächster Nähe fotografiert werden. Bei solchen Aufnahmen, z. B. von Insekten, Blumen oder Schmuck, ist das Objektiv so nah, dass es oft einen Schatten auf das Objekt wirft, so dass es nicht richtig beleuchtet werden kann. Diese Art von Licht wird daher meist direkt an der Vorderseite des Objektivs angebracht. Auf diese Weise ist die Lichtquelle so nah wie möglich am Motiv und unerwünschte Schatten werden vermieden. Oft handelt es sich um ein "Ringlicht", das das gesamte Objektiv umgibt und für eine gleichmäßige, schattenfreie Ausleuchtung sorgt, oder um "Doppelleuchten", bei denen es sich um zwei kleinere, separat einstellbare Lichtquellen handelt. Diese erlauben eine bessere Kontrolle über die Richtung des Lichts und ermöglichen die Modellierung von Schatten, um die Struktur und Form des Motivs zu betonen. Ihr Zweck ist es also, genügend Licht auf eine Miniaturszene zu werfen und es zu kontrollieren, was mit einem normalen Kamerablitz nicht möglich ist.