Die GNSS-Navigationstechnologie, eine Abkürzung für „Globales Navigationssatellitensystem“, ermöglicht es dem Mähroboter, seine genaue Position im Garten mithilfe von Satellitensignalen zu bestimmen. Zu diesen Systemen zählen beispielsweise das bekannte amerikanische GPS oder das europäische Galileo. In der Praxis bedeutet dies, dass ein mit dieser Technologie ausgestatteter Mähroboter keinen im Boden verlegten Begrenzungsdraht zur Abgrenzung der Arbeitsfläche benötigt. Stattdessen erstellt der Nutzer in einer mobilen App eine virtuelle Karte seines Gartens, in der er einfach die Mähgrenzen, Sperrzonen wie Beete oder Teiche sowie die Fahrwege des Mähroboters festlegt. Das reine Satellitensignal wäre jedoch nicht präzise genug, da seine Abweichung mehrere Meter betragen kann. Deshalb nutzen diese Systeme häufig eine zusätzliche Technologie namens RTK. Bestandteil davon ist eine Referenzstation, die im Garten platziert wird, das Satellitensignal empfängt, es mit ihrer festen Position vergleicht und dem Mähroboter Korrekturdaten übermittelt. Dadurch wird die Positionsgenauigkeit auf wenige Zentimeter erhöht. Dank dieser Präzision bewegt sich der Mähroboter zuverlässig innerhalb der definierten virtuellen Grenzen und mäht systematisch in parallelen Bahnen, was deutlich effizienter ist als die zufällige Bewegung älterer Modelle.