Die ISO-Norm 14443 ist eine internationale Norm, die festlegt, wie kontaktlose Chipkarten und ihre Lesegeräte miteinander kommunizieren. Auch wenn das Lesegerät in die Kategorie für Magnetkarten fällt, gilt diese Norm ausschließlich für die kontaktlose Technologie, die oft als RFID bezeichnet wird, und hat nichts mit dem Magnetstreifen zu tun. Die Karte wird also nicht durch einen Schlitz gezogen, sondern nähert sich dem Lesegerät nur auf eine sehr kurze Distanz, in der Regel bis auf 10 Zentimeter. Dieser geringe Abstand dient als Sicherheitsmerkmal, das verhindert, dass die Karte versehentlich aus der Ferne gelesen wird. Die Kommunikation erfolgt über Funkwellen mit einer Frequenz von 13,56 MHz. Die Norm ist in zwei Haupttypen unterteilt, die als "A" und "B" bezeichnet werden und sich in den technischen Details der Datenübertragung unterscheiden. Moderne Lesegeräte sind in der Regel in der Lage, mit beiden Typen zu arbeiten, was die Kompatibilität mit den meisten auf dem Markt befindlichen Karten gewährleistet. In der Praxis findet man diese Technologie bei kontaktlosen Zahlungskarten, Karten für öffentliche Verkehrsmittel oder Mitarbeiterkarten für den Zugang zu Gebäuden. Die Unterstützung dieses Standards in einem POS-Lesegerät bedeutet also, dass das Gerät Zahlungen durch Anbringen einer Karte oder eines Mobiltelefons mit NFC verarbeiten kann.