Die Kontrasterkennung ist eine der Methoden der automatischen Fokussierung, die auch Autofokus genannt wird. Dieses System funktioniert so, dass der Kameraprozessor das Bild direkt vom Bildsensor analysiert und den Punkt mit dem höchstmöglichen Kontrast sucht, also dem größten Unterschied zwischen benachbarten hellen und dunklen Punkten. Maximaler Kontrast bedeutet maximale Schärfe, sodass die Szene scharf ist, sobald die Kamera ihn gefunden hat. Um diesen Punkt zu finden, muss das Objektiv leicht über den Punkt der höchsten Schärfe hinausfahren und dann zurückkehren, um zu bestätigen, dass es die richtige Stelle gefunden hat. Dieser Suchvorgang kann manchmal auf dem Display sichtbar sein und ist langsamer, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen oder bei bewegten Objekten. Diese Technologie wird häufig bei Kompaktkameras, spiegellosen Kameras und auch bei digitalen Spiegelreflexkameras beim Fokussieren im Live-View-Modus verwendet, d.h. beim Fotografieren über das Display.