Die maximale Abtastrate gibt an, wie oft pro Sekunde der interne Wandler des Mikrofons eine Schallwelle "messen" und aufzeichnen kann. In der realen Welt ist Schall ein kontinuierliches analoges Signal, aber um in einem Computer gespeichert zu werden, muss es in digitale Daten, eine Reihe von Zahlen, umgewandelt werden. Dieser Vorgang wird als Sampling bezeichnet. Die Abtastfrequenz, die in Hertz (Hz) oder Kilohertz (kHz) angegeben wird, bestimmt also die Dichte dieser digitalen Abtastungen. Eine Frequenz von 48 kHz bedeutet zum Beispiel, dass der Ton 48 000 Mal pro Sekunde analysiert und aufgezeichnet wird. Je höher dieser Wert ist, desto genauer und detaillierter wird die ursprüngliche Schallwelle in eine digitale Form umgewandelt. Für eine originalgetreue Aufzeichnung von Tönen, die für das menschliche Ohr hörbar sind, das Frequenzen bis etwa 20 kHz wahrnimmt, sind Standardwerte wie 44,1 kHz oder 48 kHz ausreichend. Höhere Frequenzen, wie z. B. 96 kHz, erfassen auch Informationen oberhalb der Hörgrenze und bieten mehr Flexibilität für die professionelle Postproduktion und Audiobearbeitung, da sie das Risiko unerwünschter digitaler Verzerrungen bei Prozessen wie der Verlangsamung der Aufnahme verringern.