Die Sensorgröße 1/1,9 Zoll ist eine Angabe, die die physikalischen Abmessungen des Bildsensors in einer Kamera beschreibt. Dieser Chip ist eine Schlüsselkomponente, die Licht einfängt und in ein digitales Bild umwandelt. Die Bruchschreibweise, wie zum Beispiel „1/1,9"“, ist ein historischer Standard und entspricht nicht direkt der Diagonale des Sensors in Zoll. Wichtig ist die Regel, dass je kleiner die Zahl im Nenner, also die Zahl nach dem Schrägstrich, desto größer der Sensor selbst ist. Ein Sensor der Größe 1/1,9 Zoll ist also größer als der gängigere 1/2,3-Zoll-Sensor, aber kleiner als ein 1/1,7-Zoll-Sensor. Eine größere Sensorfläche ermöglicht die Verwendung größerer lichtempfindlicher Zellen, den sogenannten Pixeln. Diese können mehr Licht einfangen, was sich positiv auf die Fotoqualität auswirkt, insbesondere bei schlechteren Lichtverhältnissen. Das Ergebnis ist ein geringerer Grad an digitalem Rauschen, das sich als Körnigkeit im Bild manifestiert, sowie ein breiterer Dynamikbereich. Der Dynamikbereich ist die Fähigkeit einer Kamera, Details gleichzeitig in sehr hellen und dunklen Teilen einer Szene zu erfassen.