Die Sensorgröße 1/2,5" gibt die physikalischen Abmessungen des Bildsensors in einer Kamera an. Diese Angabe, ausgedrückt als Bruchteil eines Zolls, beschreibt nicht direkt die Diagonale des Sensors, sondern basiert auf einer historischen Kennzeichnung. Zum Vergleich gilt: Je kleiner die Zahl im Nenner des Bruchs ist, desto größer ist der Sensor. Zum Beispiel ist ein Sensor der Größe 1/1,7" größer als ein Sensor der Größe 1/2,5". Die physikalische Größe des Sensors beeinflusst die Lichtmenge, die er erfassen kann. Größere Sensoren liefern im Allgemeinen eine bessere Bildqualität mit weniger Bildrauschen, was eine Körnigkeit ist, die besonders auf Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen sichtbar ist. Die Größe des Chips beeinflusst auch die Schärfentiefe, also das Ausmaß der Hintergrundunschärfe hinter einem fokussierten Objekt. Sensoren dieser Größe fanden sich üblicherweise in älteren Kompaktkameras und Mobiltelefonen.