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Schnelles Laden oder: Wenn das Kabel nicht reicht und kabellos endlich Sinn ergibt

• Autor: Redaktion

Noch vor ein paar Jahren war das Ladegerät ein selbstverständlicher Bestandteil jedes Mobiltelefons. Heute finden Sie in der Schachtel nur noch ein Kabel – die Hersteller begründen dies mit Ökologie und Einsparungen. Doch gerade dadurch hat sich die Möglichkeit eröffnet, ein Ladegerät nach eigenen Vorstellungen auszuwählen: schnell, intelligent, kabellos oder eine Kombination aus beidem. Aus dem gewöhnlichen „Klotz“ wird so eine Wahl, die bestimmt, wie komfortabel und effizient Sie Ihr Telefon nutzen. Werfen wir einen Blick darauf, welche Lademöglichkeiten es heute eigentlich gibt.

Schnelles Laden, Quelle: pexels.com

Schnelles Laden – INHALT

  1. GaN: Wenn aus dem Ziegel ein Taschenwunder wird
  2. Kabelgebundenes Schnellladen: König von Leistung und Effizienz
  3. Kabelloses Laden: Vom Kompromiss zur magnetischen Eleganz
  4. Kabel versus kabellos: Zwei Wege, ein Ziel
  5. Sicherheit zuerst
  6. Fazit: Wie sollte man heute auf das Laden blicken?

GaN: Wenn aus dem Ziegel ein Taschenwunder wird

Erinnern Sie sich an die Zeiten, als ein Notebook-Ladegerät fast so viel wog wie das Gerät selbst und Ihren Rucksack wie ein tragbarer Heizkörper aufheizte? Diese Zeiten sind vorbei. Auf die Bühne ist nämlich die Technologie GaN (Galliumnitrid) getreten, die „Ziegel“ in elegante, effiziente und vor allem handliche Helfer verwandelt hat. GaN ermöglicht Ladegeräten, mit hoher Leistung zu arbeiten und dabei klein, kühler und sparsamer zu bleiben.

Ein typisches Beispiel ist das AlzaPower M7503CA Fast Charge 100 W – ein auf den ersten Blick unscheinbarer Adapter, der bis zu vier Geräte gleichzeitig mit Strom versorgen kann. Zwei USB-C-Ports schaffen bis zu 100 W, der dritte USB-C dann 65 W und USB-A liefert 30 W. In der Praxis bedeutet das, dass Sie Telefon, Tablet und Notebook gleichzeitig laden können und dennoch Reserve bleibt. Dank 4Safe-Schutz und Smart-IC-Chip drohen zudem keine Überspannungen oder Überhitzung.

Noch kompakter ist das AlzaPower G610CCA 67 W – ein Ladegerät, das Sie in der Tasche leicht übersehen, das aber dennoch leistungsstark genug für ein Notebook ist. Zwei USB-C-Ports bieten bis zu 67 W und zusätzlich steht ein klassischer USB-A mit 18 W zur Verfügung. Es unterstützt eine breite Palette von Standards (PD, PPS, QC usw.), sodass Sie keine Sorge haben müssen, dass es mit Ihren Geräten nicht kompatibel ist.

AlzaPower M7503CA 100 W AlzaPower G610CCA 67 W
AlzaPower M7503CA 100 W / AlzaPower G610CCA 67 W

Es ist ein wenig so, als würde man einen alten Škoda gegen ein modernes Elektroauto eintauschen – kleinere Abmessungen, höhere Effizienz und schnelleres Tempo. GaN gibt dem Laden schlicht eine neue Dimension: Leistung, die Sie weder im Rucksack noch auf der Stromrechnung belastet.

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Was ist MagSafe?

Kabelgebundenes Schnellladen: König von Leistung und Effizienz

Beim kabelgebundenen Laden bleibt es auch in diesem Jahr der unangefochtene König der Geschwindigkeit. Der moderne Standard USB Power Delivery 3.0 mit PPS (Programmable Power Supply) kann Stromstärke und Spannung dynamisch anpassen, sodass Ihr Telefon wirklich schnell und zugleich schonend geladen wird. Schon vor Jahren haben wir betont, dass PD ein universeller und sicherer Standard ist – und das gilt weiterhin. Praktisch jedes neue Telefon beherrscht ihn, von iPhones bis zu den Flaggschiff-Androids.

Besitzer von Telefonen mit Snapdragon-Chips kennen vielleicht die Technologie Quick Charge 5, die Leistungen über 100 W verspricht und den Akku innerhalb weniger Minuten zur Hälfte aufladen kann. In der Praxis hat sie sich jedoch kaum verbreitet – Hersteller bevorzugen universelles USB Power Delivery mit PPS oder eigene Lösungen.

Bei einigen Marken verschiebt sich die Geschwindigkeitsgrenze noch weiter. So schaffen OnePlus-Telefone heute gewöhnlich etwa 80 W, was bedeutet, dass die Hälfte des Akkus in kürzester Zeit geladen ist. Xiaomi bietet bis zu 120 W, verfügbar etwa beim Redmi Note 14 Pro+ 5G, und Huawei nennt bei seinen neueren Modellen standardmäßig 100 W kabelgebundenes Laden. 

Auch Motorola spielt mit, dessen aktuelle Flaggschiffe wie das Edge 60 Pro bis zu 90 W unterstützen. Leistungen über 100 W sind also längst keine Seltenheit mehr – sie unterscheiden sich nur nach Marke und Modell.

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Kabelloses Laden: Vom Kompromiss zur magnetischen Eleganz

Lange sah es so aus, als bliebe kabelloses Laden nur die langsamere Alternative für Geduldige. Sie legten das Telefon auf die Matte, hofften, dass es nicht überhitzt, und beteten, die „richtige Stelle“ zu treffen. Dann kam Apple mit der Revolution namens MagSafe – Magneten im iPhone sorgen für perfekte Spulenausrichtung und damit stabiles, schnelles und zuverlässiges Laden.

AlzaPower Halterung kompatibel mit MagSafe AlzaPower Halterung kompatibel mit MagSafe
AlzaPower Halterung kompatibel mit MagSafe

Auf diesem Prinzip baut der neue Standard Qi2 auf, der endlich auch in die Android-Welt magnetische Präzision bringt. Der Hauptunterschied zum älteren Qi liegt in der Spulenausrichtung – während Sie früher das Telefon nach dem Motto „probieren wir es mal“ auf die Matte legten, halten heute Magneten alles exakt an der richtigen Stelle. Dadurch ist Qi2 effizienter, stabiler und sicherer: Energie wird gleichmäßig übertragen, das Telefon erhitzt sich weniger und die Leistung von 15 W wird voll genutzt.

Wenn Ihr Gerät die Kennzeichnung Qi2 certified trägt, sind Magneten Teil der Konstruktion und das Smartphone haftet automatisch an der Ladestation. Ist das Handy jedoch nur Qi2 ready, unterstützt es zwar den Standard, Magneten fehlen jedoch – in diesem Fall hilft eine spezielle Hülle, zum Beispiel aus der Reihe AlzaGuard, und schon funktioniert alles wie vorgesehen.

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Unterschied zwischen: Qi2 certified und Qi2 ready

  • Qi2 certified – das Telefon hat eingebaute Magneten, das Laden funktioniert sofort und stabil.
  • Qi2 ready – unterstützt den Standard, aber es fehlen Magneten. Sie benötigen eine kompatible Hülle, sonst hält das Telefon nicht und das Laden kann weniger stabil sein.

Kabel versus kabellos: Zwei Wege, ein Ziel

Kabelgebundenes Laden ist heute noch immer der unangefochtene König der Geschwindigkeit. Wenn Sie den Akku in kürzester Zeit auf sichere 50 % bringen müssen, ist das Kabel mit USB Power Delivery (PD) oder Quick Charge (QC) die klare Wahl. Die Leistung wird direkt und verlustfrei geliefert – das Telefon steigt mit einer Geschwindigkeit, die kabellos bisher nicht erreicht wird.

Auf der anderen Seite steht das kabellose Laden, das leistungsmäßig zwar noch leicht im Rückstand liegt, aber im Komfort dominiert. Kein Kabelsuchen, keine verbogenen Stecker, kein Herumtasten im Dunkeln am Nachttisch. Sie legen das Telefon einfach ab und es lädt. Dank Qi2 entfällt zudem das alte Problem der genauen Positionierung – die Magneten sorgen dafür, dass alles perfekt passt, wie wenn ein Deckel auf den Lieblingsbecher einrastet.

Der Unterschied zwischen beiden Methoden wird also allmählich kleiner: das Kabel ist ideal für den Geschwindigkeitssprint, während kabellos der bequeme Marathon ist. Es ist ähnlich, wie wenn Sie in den Urlaub fahren – mit dem Auto kommen Sie schneller an, aber mit dem Zug reisen Sie komfortabler. Es hängt nur davon ab, was Sie gerade mehr benötigen.

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Sicherheit zuerst

Schnelles Laden ist längst kein Schreckgespenst mehr für den Akku. Während man früher befürchtete, dass hohe Leistungen die Zellen zerstören, gibt es heute intelligente Schutzmechanismen: Adapter mit 4Safe-Technologie überwachen Temperatur, Überlastung, Überspannung und Kurzschluss – alles, was das Gerät gefährden könnte.

Smart IC erkennt das angeschlossene Gerät und liefert ihm genau so viel Energie, wie es benötigt. Ein großer Vorteil sind auch PMIC-Chips, dank denen Sie ein Ladegerät bedenkenlos weltweit nutzen können – egal ob in einem Café in Prag oder irgendwo in Tokio. Zudem schont der intelligente Ladeverlauf den Akku: die erste Phase ist schnell, damit die Prozente zügig steigen, die letzte Phase dagegen langsamer und schonender.

AlzaPower G320C Fast Charge 35 W AlzaPower G320C Fast Charge 35 W
AlzaPower G320C Fast Charge 35 W

Ein praktisches Beispiel ist das AlzaPower G320C Fast Charge 35 W, ein kompaktes GaN-Ladegerät mit USB-C-Ausgang, Unterstützung für PD 3.0 mit PPS und Quick Charge, ausgestattet mit allen Schutzmechanismen einschließlich 4Safe und Smart IC. Es ist platzsparend, zuverlässig und bereit, Ihrem Gerät zuhause wie auch unterwegs Energie zu liefern.

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Fazit: Wie sollte man heute auf das Laden blicken?

Zusammengefasst: Früher bekamen wir zum Telefon ein gewöhnliches Ladegerät, das zwar funktionierte, aber nicht viel konnte. Heute haben wir die Wahl – die Geschwindigkeit des Kabels für Momente, in denen wir sofort Energie brauchen, und den Komfort des kabellosen Ladens, wenn wir das Telefon einfach ablegen und keine Stecker suchen wollen. Dazu kommen Technologien, die Sicherheit überwachen, den Akku schützen und sogar seine Lebensdauer verlängern.

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Am besten ist eine Kombination: zuhause ein GaN-Adapter mit PD für alle Geräte, auf dem Schreibtisch kabellos mit Qi2 für den Komfort und im Rucksack eine kompakte Powerbank, die Sie unterwegs rettet. So hört das Laden auf, eine langweilige Routine zu sein, und wird zu einem smarten, zuverlässigen und angenehmen Teil des Tages – fast wie der Morgenkaffee, ohne den wir uns das moderne Leben kaum mehr vorstellen können.

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Was wir früher über kabelloses Laden geschrieben haben

• Autor: Redaktion

Die physikalischen Gesetze sind starr, so dass es nicht möglich ist, die Größe der Batteriezellen unbegrenzt zu verringern und trotzdem die Batteriekapazität zu erhalten. Was jedoch verbessert werden kann, und die Hersteller bemühen sich erfolgreich darum, ist die Geschwindigkeit des Ladevorgangs. Jeder Hersteller von Handys hat seine Schnellladefunktion anders genannt, aber die Liste ist nicht auf proprietäre Technologien beschränkt. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf jede der Schnellladetechnologien, einschließlich ihrer Geschwindigkeiten, Vor- und Nachteile.

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Schnellladung - INHALTSVERZEICHNIS

  1. Was ist Schnellladung?
  2. Welche Handys unterstützen Schnellladung?
  3. Verschiedene Schnelllade-Technologien
  4. Qualcomm Quick Charge – Samsung, Xiaomi
  5. USB Power Delivery – Apple iPhone, Google Pixel
  6. Warp Charge – OnePlus
  7. Huawei SuperCharge
  8. Motorola TurboPower
  9. PumpExpress
  10. Schnellladung - Fazit

Was ist Schnellladung?

Der Akku jedes Handys versorgt das Gerät mehr oder weniger auf die gleiche Weise. Es ist ein physikalischer Prozess. Eine Batterie wird geladen, wenn Strom durch sie fließt. Mehr Strom und höhere Spannung führen zu einer schnelleren Aufladung. Aber auch hier stoßen wir noch an physikalische Grenzen. Der Laderegler hat die Aufgabe, den in die Batterie fließenden und den aus ihr austretenden Strom zu überwachen. Wegen der möglichen Überhitzung wird nicht immer die volle Ladeleistung unterstützt, obwohl es theoretisch möglich wäre, um ein Vielfaches schneller zu laden.

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Es ist auch wichtig, die Grenzen der einzelnen Anschlusstypen zu berücksichtigen. Im Bereich der klassischen USB-Schnittstellen kommt es auf die Generation der verwendeten USB-Technologie an. Das neuere USB 3.0 ist in der Lage, mit einer üblichen Spannung von 5 V und Strömen von 0,5 und 0,9 A zu arbeiten. Das Ergebnis ist eine Ausgangsleistung von bis zu 4,5 W. Das modernere USB 3.1 ist viel besser, mit potenziell bis zu 100 W Leistung über USB Power Delivery. Ein solcher Wert ist jedoch eher für Laptops mit Laden über den USB-C-Anschluss, z.B. MacBook Air  oder  Lenovo Chromebook .

Schnellladung
Schnellladung kann für viele ein wichtiger Parameter bei der Auswahl eines Smartphones sein. Quelle: gadgetmatch.com

Darüber hinaus versuchen die Hersteller heute, auch im Bereich des kabellosen Ladens durch induktive Technologie schnelles Laden zu erreichen. So ist es nicht ungewöhnlich, dass einige moderne Smartphones kabellos schneller aufgeladen werden können als andere Smartphones mit kabelgebundener Technologie.

i Schnelles Aufladen von Samsung-Handys ist einfach. Fans der südkoreanischen Marke, aber auch anderer Marken wie OnePlus und Realme, erhalten oft ein Schnellladegerät im Basispaket.

Für die Stromversorgung benötigen Sie natürlich einen entsprechenden Ladeadapter, der den Akku des Handys mit der erforderlichen Leistung aufladen kann. Bei einigen Herstellern ist er im Lieferumfang des Handys enthalten, andere verlangen höhere Beträge für den Kauf eines solchen Adapters als optionales Zubehör.

Welche Handys unterstützen Schnellladung?

Der Parameter Schnellladung ist relativ neu. Er wurde zu dem weit verbreiteten Parameter der Batteriekapazität hinzugefügt, der für uns Nutzer nicht weniger wichtig ist. Jeder Hersteller versucht heutzutage, mit der Unterstützung der höchstmöglichen Ladeleistung in den Konkurrenzkampf zu treten. Die Fähigkeit, während des Ladevorgangs eine höhere Leistung zu nutzen, bleibt hauptsächlich den Flaggschiffprodukten vorbehalten.

Die Integration solcher Funktionalität und das Hinzufügen eines Schnellladegeräts kosten etwas, und in einem teueren Handy sind solche Ausgaben besser aufgehoben als in einem Handy unter 400 Euro. Lassen Sie uns einen Blick auf jede Technologie werfen, um zu sehen, welche Hersteller sie übernommen haben.

Verschiedene Schnelllade-Technologien

Wir werden nun einen Blick auf die derzeit am häufigsten verwendeten Schnellladetechnologien werfen. Sie unterscheiden sich nicht nur in ihren technischen Aspekten, sondern auch in ihrer Anwendungsbreite. Einige werden sogar nicht nur in Handys, sondern auch in Laptops verwendet. Stellen wir sie vor und nennen wir auch ihre Vorteile und Nachteile.

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Qualcomm Quick Charge – Samsung, Xiaomi

Einer der am weitesten verbreiteten Schnelllade-Standards ist Quick Charge von Qualcomm, dem Hersteller der Snapdragon -Prozessoren. Die Kompatibilität dieses Standards ist jedoch nicht an Geräte mit Qualcomm-Chips gebunden, sondern kann auch in Handys mit anderen Prozessoren verwendet werden. In diesem Fall wird eine hohe Leistung durch eine Erhöhung der Spannung erreicht. Quick Charge in seiner neuesten Generation 4.0 ist abwärtskompatibel mit früheren Generationen.

Vor- und Nachteile von Qualcomm Quick Charge

  • Weit verbreiteter Standard
  • Abwärtskompatibilität mit älteren Quick Charge Versionen
  • Quick Charge 3.0 verträgt sich nicht mit USB-PD

Unterstützte Marken:

i Wir haben die Quick Charge-Technologie in einem separaten Artikel ausführlicher beschrieben.

USB Power Delivery – Apple iPhone, Google Pixel

Wenn es einen universellen Standard für schnelles Laden gibt, dann ist es USB Power Delivery, abgekürzt USB-PD. Er kann von jedem Hersteller an jedem Gerät mit einem USB-Anschluss verwendet werden. Dank der großen Leistung können damit nicht nur Smartphones, sondern sogar Laptops mit USB-C-Anschluss geladen werden. Jeder Hersteller verwendet diesen Standard ein wenig anders.

Das in Cupertino ansässige Unternehmen Apple beschränkt seine iPhones. Die Schnellladung funktioniert nur zwischen 0 und 79 %. Leider ist ein Schnellladeadapter nicht im Lieferumfang des Handys enthalten und muss separat gekauft werden. Bei Google Pixel-Handys verlangsamt sich der Ladevorgang ebenfalls bei 80 %. Die USB-PD-Ladeleistung ist auf 18 W eingestellt.

Vor- und Nachteile von USB Power Delivery

  • Universeller Standard in vielen Geräten
  • Schnellladeadapter im Lieferumfang der Google Pixel Handys enthalten
  • Fehlender Schnellladeadapter im Lieferumfang der iPhone Handys

Unterstützte Marken:

  • Apple iPhone
  • Google Pixel
USB-PD
USB-PD wird zum Beispiel bei Google Pixel-Handys verwendet. Quelle: techradar.com.

Warp Charge – OnePlus

Dieser Schnellladestandard gehört dem Hersteller OnePlus. Es teilt diese Technologie mit niemandem sonst, obwohl sie auf der Oppo VOOC-Technologie basiert. Warp Charge wurde 2018 vom ursprünglichen Dash Charge in Warp Charge umbenannt, und mit der Namensänderung kamen auch Verbesserungen an der Technologie selbst. Die Stromstärke wurde von 4 auf 5 A und die maximale Leistung von 20 auf 30 W erhöht. Dank des ausgeklügelten Umgangs mit der Spannung erwärmt sich das Telefon während des Schnellladens nicht so stark, da die erreichte Spannung reduziert wird.

Vor- und Nachteile von Dash Charge, Warp Charge

  • Höhere Ladegeschwindigkeit
  • Adapter bereits im Basispaket enthalten
  • Das Handy erwärmt sich nicht
  • Nur für OnePlus geschlossen

Unterstützte Marken:

Warp Charge
Warp Charge basiert auf Oppo VOOC. Quelle: oneplus.com

Huawei SuperCharge

SuperCharge ist eine Technologie der Marke Huawei. Spannung und Strom werden entsprechend dem aktuellen Zustand der Batterie reduziert. Die neueste Generation unterstützt eine Spannung von 10 V und eine Stromstärke von 4 A, was zu einer beachtlichen Leistung von 40 W führt. Huawei SuperCharge Schnellladung ist mit der USB-PD-Technologie kompatibel.

Vor- und Nachteile von Huawei SuperCharge

  • Kompatibilität mit USB-PD
  • Adapter im Paket vorhanden
  • Die Konkurrenz lädt noch schneller auf

Unterstützte Marken:

Huawei SuperCharge
Huawei SuperCharge ist eine sehr schnelle Technologie. Quelle: drscmedia.eu.


Motorola TurboPower

Wie der Name schon sagt, ist dies der Schnellladestandard für alle neuen Motorola-Handys. Die schnellste Variante, das TurboPower 30, ist für 5V/5,7A ausgelegt und bietet eine solide Leistung von 28,5W. Außerdem funktioniert der TurboPower mit jedem Quick Charge 2.0-Adapter und höher.

Vor- und Nachteile von Motorola TurboPower

  • Kompatibel mit Quick Charge 2.0 und höher
  • Bestandteil aller Motorola-Handys
  • Die Konkurrenz lädt noch schneller auf

Unterstützte Marken:

  • Motorola
Motorola TurboPower
Es ist zwar nicht die schnellste Art des Aufladens, aber es ist erfreulich zu wissen, dass Motorola TurboPower in allen neuen Motorola-Handys enthalten ist. Quelle: coveragecritic.com.

PumpExpress

Die PumpExpress-Schnellladetechnologie findet sich beim taiwanesischen Hersteller MediaTek. PumpExpress ist in der Version 2.0 für günstigere Telefone mit MicroUSB- oder UBC-C-Anschluss reserviert, aber 3.0 ist bereits für bessere Handys mit USB-C konzipiert, die einen Strom von 5 A liefert. Die neueste Version ist 4.0, die sich von der vorherigen dadurch unterscheidet, dass sie unter anderem das kabellose Aufladen mit Qi-Technologie mit einer Leistung von 15 W unterstützt.

Geräte, die das PumpExpress-Schnellladen in der Version 3.0 oder 4.0 unterstützen, können von einer Batterieladung von 0 auf 75% in etwa 20 Minuten profitieren.

Vor- und Nachteile von PumpExpress

  • Überhitzungsschutz
  • Kompatibel mit Quick Charge 2.0
  • Langsamer als andere Standards

Unterstützte Marken:



Unterstützter Strom und Spannung Leistung Proprietär
PumpExpress 6 V / 5 A 30 W nein
DashCharge / Warp Charge 6 V / 5 A 30 W ja
USB Power Delivery 20 V / 5 A 100 W nein
Qualcomm Quick Charge 3,6–20 V / 3 A 28 W nein
Huawei SuperCharge 10 V / 4 A 40 W ja
Motorola TurboPower 5 V / 5,7 A 28,5 W ja

Schnellladung - Fazit

Viele Hersteller greifen zu eigenen Lösungen, andere arbeiten zusammen oder nutzen öffentlich verfügbare Standards. Für uns Nutzer geht es darum, nicht zu viel Zeit mit dem Aufladen zu verbringen, daher ist der Wettbewerb gut. Wenn wir über Nacht laden, sind längere Ladezeiten für uns kein Hindernis. In dieser Hinsicht geht es mehr um die Bequemlichkeit, wo man sein Smartphone während einer kurzen Pause aufladen kann, zum Beispiel bei der Arbeit oder unterwegs. Die erfreuliche Nachricht ist, dass auch das kabellose Aufladen allmählich beschleunigt wird.

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Die Technologien, die wir in diesem Artikel beschrieben haben, sind derzeit im Einsatz, und wir können uns sicher auf ihre Verbesserung und das Auftauchen neuer Technologien in der Zukunft freuen. Auch das kabellose Laden findet allmählich seinen Weg zu den Nutzern, und sogar in seinem Fall steigt die Ladeleistung. 

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