Ein Motherboard ist der Grundbaustein eines jeden Computers. Die Hauptplatine verbindet zentrale Komponenten wie den Prozessor, den Arbeitsspeicher, die Grafikkarte und weitere Erweiterungskarten miteinander. Auch optische Laufwerke und Festplatten werden daran angeschlossen. Die Grundlage eines Mainboards bildet der Chipsatz (englisch: Chipset), eine Gruppe integrierter Schaltungen bzw. Chips, die den Informationsfluss zwischen den verschiedenen Komponenten des Computers steuert.
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Ein Motherboard wird nach der Art des verwendeten Sockels (socket), in den der Prozessor eingesetzt wird, in Kategorien unterteilt. Daher ist es wichtig, dass der gewählte Prozessor und die Hauptplatine 100-prozentig kompatibel sind. Wenn Sie Ihr Mainboard herausfinden möchten, können Sie die Modellbezeichnung beispielsweise über die Systeminformationen oder entsprechende Diagnoseprogramme ermitteln. Bei der Auswahl eines konkreten Modells sollte das Motherboard eine ausreichende Arbeitsspeichergröße unterstützen und genügend Slots für die Speichermodule bieten. Darüber hinaus sollte die Platine über die modernen Slots PCI-Express x16, PCI-Express x1 und PCI zum Einsetzen von Erweiterungskarten verfügen. Für Festplatten und optische Laufwerke sind SATA II-Anschlüsse erforderlich, ggf. auch die älteren Anschlüsse SATA und IDE Ultra ATA (optisches Laufwerk). Für den Anschluss externer Geräte
sind sog. Eingänge und Ausgänge wichtig. Die Norm sind USB 2.0-Anschlüsse, geeignet sind auch E-SATA- und FireWire-Anschlüsse. Auch über die Modellbezeichnung lässt sich das Mainboard herausfinden, bevor Sie die Kompatibilität mit weiteren Komponenten prüfen. Meist besitzt die Hauptplatine integrierte Sound- und Netzwerkkarten. Für die Büroarbeit werden auch Boards mit integrierter Grafikkarte angeboten, an die sich leicht ein Monitor anschließen lässt.