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Wie man die Position von iOS- und Android-Geräten überwacht oder wie man sein Telefon und sein Kind ortet

• Autor: Jan Vavřík

Die meisten von uns haben praktisch alles auf ihrem v Handys gespeichert - persönliche Fotos, berufliche Kontakte, Anmeldedaten, Nachrichten und Erinnerungen. Es zu verlieren ist heute fast schlimmer als den Geldbeutel zu verlieren. Nicht nur wegen des Preises, sondern vor allem wegen dessen, was darin gespeichert ist. Glücklicherweise bieten sowohl iOS als auch Android zuverlässige Möglichkeiten, um herauszufinden, wo sich Ihr Gerät gerade befindet – nicht nur bei Diebstahl, sondern auch, wenn Sie es beispielsweise in einem Café, bei der Arbeit oder zu Hause zwischen den Sofakissen vergessen haben.

Als Bonus schauen wir uns auch an, wie Sie den Standort Ihres eigenen Kindes verfolgen können – nicht, weil Sie Geheimagent spielen wollen, sondern aus Gründen der Sicherheit und Ihres Seelenfriedens. Fortschritt? Auf jeden Fall. Aber ich muss ein wenig beklagen, dass das früher nicht nötig war. Die vertraute Stimme der Mutter, die zwischen den Wohnblocks hallte, reichte aus, und keine App der Welt konnte sie bisher ersetzen..

Standort von iOS und Android Geräten – INHALTSVERZEICHNIS

  1. Standort des iOS-Geräts oder Wie das iPhone sich selbst überwacht
  2. Wenn Android beschließt, seinen eigenen Weg zu gehen
  3. Vom Rufen aus dem Fenster zu Benachrichtigungen: Wie wir heute unsere Kinder beaufsichtigen
  4. Fazit: Technologie mit menschlicher Dimension

Standort des iOS-Geräts oder Wie das iPhone sich selbst überwacht

Gerade das iPhone hat heute einen besseren Orientierungssinn als die meisten von uns morgens ohne Kaffee. Es kann sich in ein Netzwerk von Millionen anderer Apple-Geräte einloggen, auch nach dem Ausschalten Signale senden und sich ruhig bei Ihnen melden, wenn es sich nur für einen Moment zwischen den Kissen Ihres Sofas niedergelassen hat. Die Funktion „Find My iPhone” ist nämlich nicht nur eine Funktion – sie ist Ihr persönlicher Detektiv in Ihrer Tasche.

iOS: Wenn das iPhone verloren geht

Apple hat ein System zur Suche nach verlorenen Geräten entwickelt, das nahezu perfekt ist. Das Unternehmen, das einst verkündete „It just works“, hat sein Motto hier wirklich erfüllt. Die Funktion „Find My iPhone“ fungiert als unauffälliger Wächter – die meiste Zeit läuft sie still im Hintergrund, aber wenn Ihr iPhone beschließt, ohne Sie auf Reisen zu gehen, weiß sie genau, was zu tun ist. Und mal ehrlich – wer von uns hat nicht schon mindestens einmal sein Telefon in der Wohnung gesucht, während er gleichzeitig damit telefoniert hat?

Die Funktion "Find" kann auch auf einem gewöhnlichen Computer geöffnet werden, Quelle: eigene

Sobald die Funktion aktiviert ist, wird Ihr iPhone Teil des umfangreichen Find My Network – einem Netzwerk aus Hunderten Millionen Apple-Geräten, die anonym und verschlüsselt Standortinformationen untereinander austauschen. Es handelt sich um eine stille Zusammenarbeit von iPhones, iPads und Macs auf der ganzen Welt – alle helfen sich gegenseitig, ohne dass ihre Besitzer davon etwas ahnen. Das ist nicht mehr nur „It just works“ – sondern eher „It still works“.

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Wenn „ausgeschaltet“ nicht komplett ausgeschaltet bedeutet

Unterstützte neuere iPhone-Modelle können nach dem Ausschalten oder Entladen des Akkus in einen Ultra-Niedrigstrommodus wechseln, in dem der für Find My Network erforderliche Teil des Systems aktiv bleibt. In diesem Zustand kann das Gerät auch nach dem Ausschalten ein verschlüsseltes Bluetooth-Signal senden, das von anderen Apple-Geräten in der Nähe empfangen wird. Diese leiten die Standortinformationen anonym an iCloud weiter, wo Sie sie dann in der Find My-App sehen können.

Die Funktion ist standardmäßig aktiviert, aber damit sie ordnungsgemäß funktioniert, müssen die Optionen „iPhone suchen“, „Netzwerk von Find My iPhone“ und „Letzten Standort senden“ aktiviert sein.

Standort iPhone Standort iPhone Standort iPhone
Einstellung der wesentlichen Fakten im iPhone, Quelle: eigene.

Das Telefon benötigt mindestens ein Minimum an Restenergie, und in der Nähe muss sich ein anderes Gerät von Apple befinden, das das Signal empfängt. Wenn der Akku vollständig entladen ist oder sich das iPhone außerhalb der Netzreichweite befindet, wird in der App nur der letzte bekannte Standort angezeigt.

Apple weist darauf hin, dass die Funktion „iPhone suchen, auch wenn es ausgeschaltet ist“ auf neueren Geräten verfügbar ist und dass die Position des Geräts möglicherweise nicht mehr verfügbar ist, wenn es länger als 24 Stunden ausgeschaltet ist. Es handelt sich also um eine clevere Sicherheitsvorkehrung, aber kein Wundermittel.

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Wie wird die Funktion eingeschaltet?

Um sicherzustellen, dass Ihr iPhone auffindbar bleibt, überprüfen Sie diese Einstellungen:

  • Öffnen Sie Einstellungen → Ihr Name → Suchen  → iPhone suchen
  • Aktivieren Sie die Optionen iPhone suchen, Find My Network und Letzten Standort senden (Send Last Location)

Die letzte Option sorgt dafür, dass iPhone vor dem Entladen automatisch seinen aktuellen Standort an iCloud sendet – und das ist oft die entscheidende Information.

Wenn es wirklich verloren geht

Bleiben Sie ruhig – Panik hilft nicht weiter. Öffnen Sie auf einem anderen Apple-Gerät die App „Suchen“ oder gehen Sie zu icloud.com/find.

Von dort aus können Sie:

  • den aktuellen oder letzten bekannten Standort anzeigen,
  • einen Ton abspielen, wenn sich das Telefon irgendwo zu Hause versteckt,
  • den Verlustmodus (Lost Mode) aktivieren, der das Gerät sperrt und Ihre Kontaktdaten anzeigt,
  • oder im Extremfall die Daten aus der Ferne löschen.

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Bonus: Es geht nicht nur um das Telefon

Nach dem gleichen Prinzip können Sie auch Ihr MacBook, iPad, AirPods oder AirTag verfolgen. Schlüssel, Rucksack oder Fahrrad werden so zu Gegenständen, die ohne diese Funktion leichter zu finden sind. Das Find My Network gehört heute zu den umfangreichsten privaten Ortungsnetzwerken der Welt – und diesmal arbeitet seine Wachsamkeit zu Ihrem Vorteil.

Standort iPhone Standort iPhone Standort iPhone
Standort des iPhone, Quelle: eigene.

Wenn Android beschließt, seinen eigenen Weg zu gehen

Ja, wir haben über iOS geschrieben – über seine Schlichtheit und seine Fähigkeit, das iPhone auch dann noch aufzuspüren, wenn man nur noch Stille und Dunkelheit erwarten würde. Aber Android mhat eine andere Philosophie. Weniger Perfektion, mehr Möglichkeiten. Und in der Praxis? Mit dem Samsung Galaxy S25 Ultra habe ich festgestellt, dass es bei der Suche nach dem Telefon nicht um effektvolle Animationen geht, sondern um Funktionalität. Und manchmal habe ich das Gefühl, dass, wenn ich mich verliere, das Gerät eher mich findet als umgekehrt.

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Ordnung im Chaos oder die Find App

Gerade Samsung hat sich in der neuesten Version von One UI 8 dazu entschlossen, Ordnung in das zu bringen, was zuvor einem kleinen Systemchaos ähnelte. Die Kombination aus Find My Mobile und SmartThings Find funktionierte zwar, erforderte jedoch Geduld und Orientierungssinn. Jetzt ist alles unter einem Dach vereint – in einer App, die einfach Find heißt.

Die App hat ein blaues Symbol mit einem Ortungsgerät, eine übersichtliche Benutzeroberfläche und funktioniert genau so, wie Sie es erwarten – Sie öffnen sie, melden sich an und sehen alle Ihre Geräte. Nach der Anmeldung bei Ihrem Samsung-Konto wird Ihr Smartphone automatisch mit dem Galaxy Find Network verbunden, einem weltweiten Netzwerk, in dem Smartphones, Uhren, Tablets iund Kopfhörer anonym und verschlüsselt Standortinformationen austauschen. Ähnlich wie bei Apple.

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Die App „Find“ im Samsung-Menü und ihre eigene Benutzeroberfläche, Quelle: eigene.

In der Praxis bedeutet dies, dass, wenn Sie Ihr Telefon beispielsweise in einem Café vergessen, ein anderes Galaxy in der Nähe – ohne dass dessen Besitzer davon weiß – dessen Signal empfangen und Informationen über den Standort senden kann. Das funktioniert überraschend gut, manchmal sogar beunruhigend genau.

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Einschalten? Einfacher als je zuvor

Wer sich an die alten Zeiten erinnert, weiß, dass das Aktivieren der Funktion „Mein Handy finden“ früher eine kleine Expedition in die Tiefen der Einstellungen war. In One UI 8 ist das glücklicherweise nicht mehr der Fall. Öffnen Sie einfach die Find-App, melden Sie sich bei Ihrem Samsung Konto an und erlauben Sie den Zugriff auf Ihren Standort.

Die Offline-Suchfunktion befindet sich nicht mehr im Systemmenü, sondern direkt in der Find-App, wo Sie alle Ihre mit Ihrem Samsung-Konto angemeldeten Geräte verwalten können. Sie ist automatisch aktiviert, sodass Sie nichts einschalten müssen – Sie müssen lediglich angemeldet sein und den Zugriff auf Ihren Standort aktiviert haben. Dadurch wird Ihr Smartphone Teil des Galaxy Find Network, einem weltweiten Netzwerk von Galaxy-Geräten, die anonym und verschlüsselt Standortinformationen untereinander austauschen, auch wenn sie nicht mit dem Internet verbunden sind..

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Find-App von Samsung, Quelle: eigene.

In den Einstellungen der App können Sie zusätzlich die Option „Offline-Standort verschlüsseln“ aktivieren, die eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzufügt – der Standort wird verschlüsselt gespeichert und muss zur Anzeige mit einer PIN freigegeben werden. Bluetooth läuft unbemerkt im Hintergrund, sodass Sie sich um nichts kümmern müssen. Sobald das Smartphone mit Ihrem Samsung-Konto verbunden ist, verbindet es sich automatisch mit dem Netzwerk. Keine versteckten Optionen, keine Klick-Labyrinthe – einfach anmelden und loslegen.

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Wenn die Energie ausgeht

Hier zeigt sich der Hauptunterschied zu Apple. Während das iPhone auch nach dem Ausschalten noch kurzzeitig Signale senden kann, funktioniert Galaxy Find Network nur, wenn das Gerät eingeschaltet ist. Wenn mein Galaxy S25 Ultra vollständig entladen oder ausgeschaltet ist, wird in der App nur der letzte bekannte Standort angezeigt – eine Verfolgung des ausgeschalteten Geräts ist derzeit nicht möglich.


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Vom Rufen aus dem Fenster zu Benachrichtigungen: Wie wir heute unsere Kinder beaufsichtigen

Früher reichte es, aus dem Fenster zu rufen: „Nach Hause, Abendessen!“, und alles war klar. Heute würde das eher wie eine Benachrichtigung aus dem letzten Jahrhundert klingen. Kinder bewegen sich schneller zwischen Schule, Freizeitaktivitäten, Park und Freunden hin und her als wir zwischen E-Mails, und Eltern wollen nur eines: Ruhe. Nicht, weil sie ihren Kindern nicht vertrauen, sondern weil die Welt einfach nicht mehr so überschaubar ist wie früher.

Glücklicherweise bieten moderne Technologien Hilfe, die die Freiheit nicht einschränkt. Sie ermöglichen den Eltern einen Überblick, ohne dass dies zu einer digitalen Hetzjagd wird. Es geht nicht um Kontrolle, sondern um die Gewissheit, dass man in wenigen Sekunden weiß, wo man suchen muss, wenn etwas passiert.

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Handys und Ihr Kind - was ist zu beachten?

iOS 26: Standortfreigabe, die auf Vertrauen basiert

Auch hier behält Apple seine typische Ruhe und Ordnung bei. Die Funktion „Find My“ in iOS 26 dient nicht nur dazu, verlorene Geräte zu finden, sondern ermöglicht auch die Standortfreigabe zwischen Familienmitgliedern. Im Rahmen der Familienfreigabe (Family Sharing) kann ein Kind ein eigenes Konto haben und seinen Standort mit Zustimmung der Eltern teilen. Das funktioniert völlig transparent: Das Kind weiß, dass es seinen Standort teilt, und die Eltern sehen, wo es sich befindet. Es können auch Benachrichtigungen beim Betreten oder Verlassen eines bestimmten Ortes eingerichtet werden – beispielsweise wenn das Kind in der Schule ankommt oder den Spielplatz verlässt.

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Teil der Einstellungen für die Apple-Familienfreigabe, Quelle: eigene.

Alles läuft mit End-to-End-Verschlüsselung und nur ausgewählte Familienmitglieder können den Standort sehen. Apple weist außerdem darauf hin, dass die Standortdienste → Suchen → Meinen Standort teilen aktiviert sein müssen, eine aktive Internetverbindung bestehen muss und das Gerät des Kindes unter der Familien-Apple-ID angemeldet sein muss.

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Familienfreigabe oder die Definition von Familie von Apple

Android und Samsung Find: Flexibilität mit dem Gefühl von Kontrolle

Android geht offener an die Sache heran. Das grundlegende Tool ist die Standortfreigabe in Google Maps – öffnen Sie Maps, tippen Sie auf das Profil-Symbol, wählen Sie „Standort freigeben“ und wählen Sie einen Kontakt aus. Sie können entweder eine zeitlich begrenzte oder eine dauerhafte Freigabe einrichten, die auch systemübergreifend zwischen Android und iOS funktioniert.

Besitzer eines Samsung Galaxy haben darüber hinaus ihr eigenes System – Find, ein einheitliches Ortungstool in One UI 8. Nach der Anmeldung bei Ihrem Samsung-Konto wird das Telefon automatisch in das Galaxy Find Network eingebunden, in dem Telefone, Uhren, Tablets und SmartTag2 Anhänger anonym Standortinformationen austauschen.

SmartTag 2 verfügt zwar nicht über GPS, nutzt jedoch Bluetooth LE und das Netzwerk der umgebenden Galaxy-Geräte. Wenn Ihr Kind eine Galaxy Watch hat, wird der Standort automatisch – über Bluetooth oder LTE – aktualisiert, sodass Sie den Überblick behalten, ohne etwas manuell einstellen zu müssen. Alles ist verschlüsselt und geschützt. Keine Eingriffe, keine Verfolgung des Lebens, nur die Gewissheit, dass das Gerät (oder das Kind damit) nicht vollständig aus den Augen verloren geht.

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Sagen Sie „Gute Nacht, Google“, und die Lichter gehen aus. Wie funktioniert Google Home?

Google Family Link: Elternschaft unter Kontrolle, nicht unter Aufsicht

Wenn Ihr Kind ein Android-Gerät hat, bietet Google Family Link die umfassendste Lösung – ein offizielles Tool von Google das Sicherheit, Überwachung und digitale Erziehung kombiniert. Eltern können hier verwalten, welche Apps ihr Kind nutzt, Installationen genehmigen, Bildschirmzeitlimits festlegen und vor allem den aktuellen Standort des Geräts verfolgen.

Im Bereich „Gerät finden“ können Sie sehen, wo sich das Telefon befindet, und gegebenenfalls auch den Akkustand überprüfen.

Mit Family Link können Sie auch sogenannte Familienorte erstellen – zum Beispiel Zuhause, Schule oder Trainingsplatz. Sobald Ihr Kind einen solchen Ort verlässt oder dort ankommt, erhalten Sie eine Benachrichtigung.

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Google Family Link, Quelle: eigene

Eltern können ein Android- oder iPhone-Gerät haben, aber das Gerät des Kindes muss mit Android 11 oder höher laufen, mit dem Internet verbunden sein, die Standortfreigabe aktiviert haben und über ein Family Link for Children-Konto für Kinder verfügen. Unter iOS kann der Standort angezeigt werden, aber fortschrittliche Funktionen (z. B. App-Limits) sind eingeschränkt. Family Link bietet somit einen Überblick, ohne dass man sich überwacht fühlt – Eltern haben die Kontrolle, Kinder haben Freiheit und Google hat ein gutes Gewissen.

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Find My Kids: Entspannung statt Kontrolle

Und jetzt mal was Persönliches. Ich bin kein Entwickler, Tester oder heimlicher Investor, aber ich nutze diese App jeden Tag – freiwillig. Find My Kids ist genau die Art von App, bei der man das Gefühl hat, dass sie endlich jemand mit Verstand und Herz entwickelt hat. Sie ist übersichtlich, benutzerfreundlich und versucht nicht, aus Ihnen einen Agenten im Außendienst zu machen. Kein Spionieren, keine dramatischen Bewegungstabellen – einfach ein beruhigendes Gefühl in der Tasche.

Die App funktioniert sowohl auf iOS als auch auf Android und besteht aus zwei Teilen – einem für Eltern und einem für Kinder, das Pingo by Find My Kids heißt. Das Kind weiß, dass die App läuft, und versteht, dass sie zu seiner Sicherheit da ist und nicht, um es zu einem GPS-Objekt zu machen. Und genau das gefällt mir daran am besten. Es funktioniert nur, wenn Sie sich mit Ihrem Kind hinsetzen und ihm erklären, dass es sich nicht um ein digitales Halsband handelt, sondern um die Gewissheit, dass Sie sich alle in Ruhe finden können – im wörtlichen und im übertragenen Sinne.

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Find My Kids, Quelle: eigene.

Die App zeigt den aktuellen Standort, den Bewegungsverlauf und sichere Zonen an – beispielsweise Schule, Zuhause oder Park. Sobald das Kind die Zone verlässt oder betritt, wird eine Benachrichtigung gesendet. Es gibt auch eine SOS-Taste, die eine Notfallmeldung mit der genauen Position sendet.

Die App kann clever und praktisch sein – sie benachrichtigt Sie beispielsweise, wenn der Akku Ihres Kindes schwach ist, was meiner Meinung nach eine unbezahlbare Funktion ist. Denn ehrlich gesagt gehört die Kombination aus „neunjährigem Kind“ und „regelmäßigem Aufladen des Handys“ eher ins Märchenland als in die Realität.

Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich, farbenfroh und freundlich – kein kaltes Überwachungsfeld, sondern eine Umgebung, die ruhig und menschlich wirkt. Das Sonnensymbol trifft es perfekt: Find My Kids basiert nicht auf Kontrolle, sondern auf gegenseitigem Einvernehmen. Das Kind weiß, dass es nicht überwacht wird, sondern nur, dass es Sicherheit zur Hand hat – und die Eltern haben die Gewissheit, dass alles in Ordnung ist.

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Fazit: Technologie mit menschlicher Dimension

Früher war das Angehen der Straßenlaternen das Signal, nach Hause zurückzukehren. Heute blinkt eine Benachrichtigung. Das klingt vielleicht weniger poetisch, aber der Zweck ist derselbe geblieben – wir wollen wissen, dass alles in Ordnung ist. Ob Sie nun Ihr verlorenes Handy suchen oder nur überprüfen, ob Ihr Kind von der Schule nach Hause gekommen ist, das Prinzip ist immer dasselbe: Ruhe.

Moderne Technologien geben uns die Sicherheit, die früher nur die feste Stimme der Eltern zwischen den Wohnblocks gewährleisten konnte. Apple Find My, Samsung Find, Google Family Link und Find My Kids fungieren heute als digitale Helfer – nicht, um zu überwachen, sondern um zu schützen. Sie helfen dabei, Geräte zu finden, wenn sie verloren gehen, und Kinder, wenn sie sich einfach nur verspäten.

Und das ist das Beste daran – es geht nicht um Kontrolle, sondern um gegenseitiges Einvernehmen und ein Gefühl der Sicherheit. Technologien nehmen uns nicht unsere Freiheit, sondern bringen ein wenig Ruhe in einer Zeit, in der die Welt da draußen nicht mehr so überschaubar ist wie früher.

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