Wir nutzen Verbraucherbatterien schon seit einigen Jahrzehnten. Vor ein paar Jahren konnten wir ohne Batterien in elektronischen Geräten nicht auskommen. Auch heute finden wir jedoch viele Verwendungsmöglichkeiten für Batterien. Welche Arten es gibt, wie man sie unterscheidet und wofür sie geeignet sind, erfahren Sie im folgenden Text.

Verbraucherbatterien und Akkus gibt es heutzutage in großer Vielfalt und ihr Einsatzgebiet ist sehr breit. Sie unterscheiden sich nicht nur in ihrer Größe, sondern auch in Spannung oder Zusammensetzung. Verbraucherbatterien werden in sieben Grundgrößen hergestellt:
Stiftbatterien mit der Bezeichnung AA sind die am häufigsten verwendeten Batterietypen. Ihr Einsatzgebiet ist sehr breit, von Fernbedienungen über Kinderspielzeug, Uhren bis hin zu allerlei kleiner Elektronik.
Mikrostiftbatterien, bezeichnet als AAA, sind der zweithäufigste Batterietyp. Sie sind etwas kleiner als Stiftbatterien, haben aber eine sehr ähnliche Verwendung. Sie können in Fernbedienungen, Spielzeug, Taschenlampen und vielem mehr gefunden werden.
Mit kleinen Zylinderbatterien können wir uns auch unter dem Namen Mignon treffen und sind mit dem Buchstaben C gekennzeichnet. Sie wurden hauptsächlich in der Vergangenheit verwendet und heute begegnen wir ihnen fast nicht mehr. Ihre Verwendung war ähnlich wie bei Stift- oder Mikrostiftbatterien, also in Uhren, Spielzeug oder beispielsweise Taschenlampen.
Batterien mit dem Namen Zylinder oder große Zylinder werden nur noch selten verwendet. Sie finden sich meist in Tischradios oder CD-Playern. Ihr Vorteil ist eine längere Lebensdauer.
Neunvoltbatterien deuten bereits durch ihren Namen an, dass sie in Geräten verwendet werden, die eine höhere Spannung benötigen. Dazu können beispielsweise RC-Fernsteuerungen, Rauchmelder oder Alarme gehören.
In der Vergangenheit war dies ein sehr häufiger Batterietyp, der sehr genutzt wurde. Die meisten heutigen Elektronikgeräte und Geräte sind jedoch nicht für diesen Batterietyp ausgelegt, sodass seine Nutzung allmählich verschwindet.
Wir können ihnen auch unter dem Namen „Münzbatterien“ begegnen. Sie zeichnen sich insbesondere durch ihre winzigen Abmessungen aus. Sie werden daher auch heute noch sehr häufig verwendet und finden sich vor allem in kleiner Elektronik und Geräten wie Uhren oder kleinen Fernbedienungen und Spielzeug.
Bei Knopfzellenbatterien begegnen wir drei Typen:
Aufgrund der langen Entwicklung von Batterien und der Einhaltung spezifischer und nationaler Standards in der Produktion war es notwendig, eine spezifische Kennzeichnung für Batterien einzuführen, die den Typ, die Größe und die Zusammensetzung der Batterie angibt. Die internationale Norm für die Kennzeichnung wurde von der Organisation IEC, der International Electrotechnical Commission, herausgegeben und besteht aus bis zu sechs Buchstaben und Zahlen.
Der erste Buchstabe gibt die Zusammensetzung der Batterie und ihre Nennspannung an. Es gibt viele Typen, zum Beispiel das Buchstabe C, das für Lithiumbatterien mit einer Nennspannung von 3 V verwendet wird.
Der zweite Buchstabe kennzeichnet die eigentliche Form der Batterie. R steht für rund, F für flach, S für quadratisch und P für unrunde Batterien.
Die letzten vier oder fünf Ziffern drücken die Größe aus. Diese Ziffern kennzeichnen den Durchmesser (in mm) und die Gesamthöhe der Batterie (in Zehntel mm).
Die verschiedenen Arten von Batterien können nach ihrer Zusammensetzung unterschieden werden. Zu den Grundtypen gehören die folgenden:
Alkalische Batterien sind am häufigsten bei Stift- und Mikrostifttypen zu finden. Sie erreichen eine Spannung von 1,5 V und werden hauptsächlich in Elektronik verwendet, die keine höhere Spannung erfordert. Sie werden mit dem Buchstaben L gekennzeichnet.
Lithiumbatterien erreichen eine Spannung von 3 V und sind meistens von Knopfzellentyp, die insbesondere in Uhren, kleinen Spielzeugen oder Fernbedienungen verwendet werden. Sie werden mit dem Buchstaben C gekennzeichnet.
Zinkbatterien auf Basis von Silberoxid erreichen eine Nennspannung von 1,55 V. Ihr Vorteil ist ihre Lebensdauer und Zuverlässigkeit. Andererseits ist ihr Preis höher aufgrund des enthaltenen Silbers. Sie werden mit dem Buchstaben S gekennzeichnet.
Batterien sind schon lange bei uns. Die Zeit vergeht, die Technologie entwickelt sich weiter und mit ihr auch die Batterieproduktion. Es gibt eine große Vielzahl von Typen, von den kleinsten Knopfzellen bis zu den größeren Zylinderbatterien (Mignons). Bei der Auswahl der richtigen Batterie sollte man daher alle wichtigen Parameter sorgfältig berücksichtigen.