Die Lichtstärke des Objektivs gibt an, wie viel Licht das Objektiv an den Bildsensor der Kamera weiterleiten kann. Dieser Wert wird durch die Blendenzahl ausgedrückt, die mit "f/" gefolgt von einer Zahl wie f/1,7 oder f/2,8 angegeben wird. Mit einem Objektiv mit einer niedrigen Blendenzahl können Sie bei schlechten Lichtverhältnissen, z. B. in der Dämmerung oder bei bedecktem Himmel, bessere Aufnahmen machen, da der Sensor auch bei einer kürzeren Verschlusszeit oder einer niedrigeren ISO-Empfindlichkeit genügend Licht erhält, was Unschärfe und Bildrauschen reduziert. Die Blendenzahl wirkt sich auch auf die Schärfentiefe aus, also auf den Entfernungsbereich, in dem Objekte scharf erscheinen. Eine geringere Blendenzahl führt zu einer geringeren Schärfentiefe und einem unscharfen Hintergrund.