Die 4/3-Zoll-Sensorgröße, auch als „Four Thirds" bezeichnet, ist ein standardisiertes Maß für den Bildchip in der Kamera. Dieser Chip ist dafür verantwortlich, das durch das Objektiv einfallende Licht in ein digitales Bild umzuwandeln. Die physische Größe des Sensors beeinflusst direkt die Qualität der resultierenden Fotos und Videos. Eine größere Sensorfläche kann mehr Licht einfangen, was zu besseren Ergebnissen bei schlechteren Lichtverhältnissen führt, beispielsweise in der Dämmerung oder bei bewölktem Himmel. Das Bild eines größeren Sensors enthält weniger digitales Rauschen, also unerwünschte Körnung, und verfügt über einen größeren Dynamikbereich. Der Dynamikbereich ist die Fähigkeit der Kamera, Details gleichzeitig in sehr hellen und sehr dunklen Bereichen einer Szene zu erfassen, beispielsweise einen hellen Himmel und schattige Bereiche auf dem Boden. Der 4/3-Zoll-Sensor ist deutlich größer als die in Drohnen üblicherweise verwendeten Sensoren wie 1 Zoll oder 1/2.3 Zoll und liefert damit eine hochwertigere Bildausgabe für anspruchsvollere Produktionen.