Die UV-Detektion ist eine Methode zur Echtheitsprüfung von Banknoten, Dokumenten und anderen Wertgegenständen mit Hilfe von ultraviolettem Licht, einer Strahlungsart, die für das menschliche Auge unter normalen Bedingungen unsichtbar ist. Echte Banknoten enthalten Sicherheitsmerkmale, die durch spezielle Druckfarben oder Fasern erzeugt werden, die nur unter diesem Licht sichtbar sind. Wenn UV-Licht auf sie trifft, beginnen diese Elemente, wie z. B. Teile von Bildern, Text oder winzige in das Papier eingebettete Fasern, zu fluoreszieren, d. h. sie leuchten hell in bestimmten Farben auf. Das Papier selbst, aus dem eine echte Banknote besteht, reagiert nicht auf UV-Licht und bleibt dunkel. Eine Fälschung wird oft auf zwei Arten aufgedeckt. Entweder ist sie auf handelsüblichem Papier gedruckt, das optische Aufheller enthält, so dass die gesamte Oberfläche des Papiers unter UV-Licht leuchtet, in der Regel blau-weiß. Oder aber es fehlen die fluoreszierenden Schutzelemente gänzlich, so dass bei Beleuchtung überhaupt nichts leuchtet. Diese Technik wird also eingesetzt, um verborgene Elemente schnell sichtbar zu machen und Abweichungen vom Original aufzudecken.