Bei Aktenvernichtern mit Kreuzschnitt arbeiten zwei Klingen gegeneinander und schneiden das Papier in kleinste Teile. Der Kreuzschnitt verhindert eine Rekonstruierung der geschredderten Dokumente damit effizienter als der Längsschnitt und für die Vernichtung besonders vertraulicher Dokumente geeignet. Zum Schreddern weniger vertraulicher Dokumente, eignet sich ein Aktenvernichter mit Längsschnitt.
Der Streifenschnitt schneidet das Papier der Länge nach in Streifen. Zwar werden Dokumente auf diese Weise sehr schnell geschreddert, doch ist der Grad der Vertraulichkeit im Vergleich zum Kreuzschnitt deutlich geringer. Der Streifenschnitt sollte vor Allem zur Vernichtung weniger vertraulicher Dokumente verwendet werden, da die Möglichkeit besteht die einzelnen Streifen wieder zusammenzufügen. Zur Vernichtung streng geheimer Dokumente sollte ein Schredder mit Kreuzschnitt verwendet werden. Hierbei wird das Dokument in kleinste Teile zerschnitten, was die Rekonstruktion des Dokuments enorm erschwert.
Die DIN- Norm 66399 definiert exakt die maximale Partikelgröße des geschredderten Materials je nach Sicherheitsstufe des Dokuments. Je höher der Klassifizierungsgrad, desto kleiner haben die Streifen oder Papierfetzen auszufallen.
Man unterscheidet automatische und manuell betriebene Aktenvernichter. Automatische Schredder lassen sich schneller und mit weniger Aufwand bedienen. Gleichzeitig verbrauchen sie Strom und sind daher teurer zu betreiben.
Die Zerkleinerungsrate gibt an, wie lange der Aktenvernichter eine bestimmte Menge Papier verarbeiten kann, die wir ihm nach und nach zuführen.
Das Volumen des Papierkorbes bedeutet die maximale Menge des zerkleinerten Materials. Wir empfehlen, größere Körbe zu wählen, damit Sie sie nicht zu oft ausleeren müssen.
Unter der maximalen Kapazität eines Aktenvernichters versteht man die maximale Anzahl der gleichzeitig zu schreddernden Blätter Papier. Sie gibt an, wieviele Blätter gleichzeitig geschreddert werden können.