HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist der heute am weitesten verbreitete digitale Standard für Video-, Audio- und Internetübertragung. Er wird sehr häufig zum Anschluss von Fernsehern, Monitoren oder Beamern an Multimedia-Geräte verwendet. Aufgrund der weiten Verbreitung und Vielseitigkeit gibt es verschiedene Ausführungen und Anschlussformen. Mehr dazu im Artikel.
Neben der Tatsache, dass die DVI-Schnittstelle zur Übertragung eines rein digitalen DVI-D-Signals oder einer Kombination aus analogem und digitalem DVI-I angepasst werden kann, gibt es zwei verschiedene Varianten, die sich im Datendurchsatz unterscheiden. Die ursprüngliche Version heißt Single-Link, und Sie können mit ihr auf allen Full-HD-Monitoren mit der Standard-Bildwiederholfrequenz von 60 Hz auskommen. Die Dual-Link-Version verdoppelt die Bandbreite und ist für Auflösungen wie 2560 × 1440 bei 60 Hz nutzbar.
Ghosting ist ein Effekt, der bei manchen Monitoren mit schnellen Bildänderungen auftritt. Es tritt besonders auf Bildschirmen auf, die eine langsame Antwortzeit haben. Während der Bildschirm das Bild aktualisiert, kann das menschliche Auge immer noch das vorherige Bild wahrnehmen, das angezeigt wurde. Dadruch entsteht eine Art durchsichtiger Schatten. Es muss nicht bei allen Hintergrundfarben auftreten.
Input-Lag kann als Verzögerung zwischen Eingang und Ausgang beschrieben werden. Dies tritt hauptsächlich bei schnellen Szenen auf, bei denen zwischen Bildern, die von der Grafikkarte (oder dem Computer im Allgemeinen) kommen, und dem tatsächlichen Bild im Ausgang.
Stellen Sie sich eine Situation vor, in der zwei Monitore mit einem Computer verbunden sind. Auf dem PC lassen Sie eine Stoppuhr laufen und Filmen beide Monitore in Slow-Motion. Wenn Sie ein Video machen, werden Sie feststellen, dass sich die Monitore geringfügig durch den Input-Lag unterscheiden und die Stoppuhren eine andere Zeit anzeigen.
Overdrive ist eine Funktion, die die Monitorreaktion verkürzt und somit die Bildwiederherstellung beschleunigt. Monitore verwenden eine Spannungsänderung an einzelnen Pixeln, um dies zu ermöglichen - je größer die Spannungsänderung, desto schneller ändern sich die Farben. Es hängt auch von der Genauigkeit ab, mit der sich die Spannung ändert.
Overdrive beschreibt den Effekt, wenn der Hersteller die Spannung erhöht, um die Reaktion zu verkürzen. Als Ergebnis erhält das Pixel auf dem Bildschirm mehr Energie als benötigt wird, um die Farben richtig anzuzeigen, was zu einer leichten Farbverschiebung führt.
Backlight bleeding ist ein Phänomen, das bei LCD-Monitoren auftritt, das sich durch eine ungleichmäßige Hintergrundbeleuchtung auszeichnet, insbesondere in dunklen Szenen mit minimaler Umgebungsbeleuchtung. Es kommt hauptsächlich in IPS-Panels um die Ecken oder Kanten vor. Manchmal wird dies IPS glow oder light bleeding genannt.
Das Farbmodell ist ein Farbbereich, der die Grundfarben verwendet und deren Verbindung in eine resultierende Farbe.
Ein entspiegeltes Display ist ein Display mit einer Oberflächenbehandlung, die Reflexionen durch das Umgebungslicht verhindert. Aber der Unterschied zu einem matten Display ist vielleicht nicht mehr so offensichtlich. In diesem Artikel werden wir Ihnen dies erklären.
Ein TV-Tuner (oder Fernsehtuner) ist eine Komponente, die Fernsehsendungen empfängt und dekodiert. Mit dem Tuner können Sie einzelne TV-Programme auf Fernseher, Monitor oder anderen Geräten anzeigen. TV-Tuner werden nach der Art des TV-Empfangs, den sie empfangen können, unterschieden:
1) DVB-T/T2 – Tuner für den Empfang von digitalen terrestrischen (Antenne) Fernsehsendungen,
2) DVB-S/S2 – Tuner für den Empfang von Satelliten-TV,
3) DVB-C – Tuner für den Empfang von Kabelfernsehen.
Einige Spielmonitore verfügen über G-Sync oder FreeSync. Beide werden verwendet, um die Bildwiederholfrequenz des Monitors mit der Grafikkarte zu synchronisieren und so den flüssigen Ablauf des Bildes beim Spielen zu verbessern. Während G-Sync mit ausgewählten NVIDIA-Karten kompatibel ist, ist FreeSync mit ausgewählten AMD-Grafikkarten kompatibel.
Der Betrachtungswinkel ist der maximale Winkel, aus dem Sie das Bild auf dem Monitor sehen können, ohne dass sich die Farbe oder der Kontrast ändert oder verzerrt. Größere Betrachtungswinkel sind besser. Die Größe des Betrachtungswinkels hängt direkt mit dem Typ des Monitorfelds zusammen. Während IPS- und S-IPS-Monitore die größten Betrachtungskwinkel haben (bis zu 178 Grad), sind PVA- und MVA-Bildschirme etwas schlechter. TN-Monitore haben von allen Monitortypen den niedrigsten Betrachtungswinkel.
Low Blue Light (andere Hersteller bezeichnen sie auch als BlueLightFilter) ist eine Technologie, die das schädliche Blaulichtspektrum reduziert. Die Augen werden nicht so stark belastet, die Müdigkeit verringert.
Die Farbtiefe gibt an, wie viele Bits verwendet werden, um einen einzelnen Farbpunkt darzustellen. Von dieser hängt die Anzahl der Farben ab, die der Monitor verarbeiten kann. Je Bits, mehr Farben, aber auch eine größere Datenmenge. TN Monitore zeigen in der Regel 6 Bit Farben (262.000 Farben), IPS / xVA Monitore mehr als 8 Bit Farben (16,2 Millionen Farben) an.
Gamut zeigt an, wie umfangreich das Farbspektrum am Monitor angezeigt werden kann. Neue Monitore decken den gesamten Adobe RGB Farbbereich ab. Das Bild erscheint realistischer als das von billigeren RGB-Monitoren.
Flicker Free (auch von einigen Herstellern als Flicker Less bezeichnet) ist eine Technologie, die das unerwünschte und lästige Flackern bei der LED-Hintergrundbeleuchtung beseitigt. Dieses Blinken ist nicht offensichtlich, kann aber in extremen Fällen Schäden an den Augen verursachen.
IPS (In-Plane Switching) wird oft auch als Super-TFT bezeichnet und gehört zu den LCD-Technologien. Bildschirme mit dieser Technik haben ein ausgezeichnetes Preisleistungsverhältnis, bestechen durch natürliche Farben, geringen Stromverbrauch und großen Betrachtungswinkel, der bis zu 180 Grad umfasst. Das Bild kann von allen Seiten ohne Farbverzerrungen betrachtet werden.
Dabei handelt es sich um eine ältere Abbildungstechnologie, die heute immer noch zum Einsatz kommt. Ihre Vorteile sind die sehr niedrigen Produktionskosten und die schnelle Reaktionszeit. Eine schnelle Reaktionszeit bedeutet, dass der Bildschirm in der Lage ist, das Bild schlagartig zu wechseln. Das ist auch der Grund, warum diese Technologie oft bei Gamer-Bildschirmen verwendet wird.
Gibt die Zeit an, während der der Monitor die Anfrage vom Computer auf eine Änderung des Bildes bearbeiten kann. Je geringer die Reaktionszeit, desto schärfer ist das Bild, das vom Monitor bei schnellen Szenen angezeigt wird. Die Reaktionszeit ist vor allem für Spieler von Computer-Games wichtig. Bei Gaming-Monitoren sollte sie nicht mehr als 4 ms betragen.