Es ist nun schon viele Jahre her, dass klassische Kompaktkameras zugunsten von Mobiltelefonen immer seltener wurden, und jedes Jahr werden es weniger. Einige Hersteller haben ihre Produktion sogar ganz oder fast ganz eingestellt. Das bedeutet jedoch nicht, dass es kein Interesse mehr an ihnen gäbe oder keine Gründe, sich eine solche Kamera zuzulegen. Das ist Canon sehr wohl bewusst, weshalb das Unternehmen mit der völlig neuen Kompaktkamera Canon PowerShot V1 auf den Markt kommt, die traditionelle Anforderungen an eine klassische Kompaktkamera mit den neuesten Trends und Anforderungen heutiger Fotografen und Videokünstler vereint.
Der erste Eindruck der neuen Kompaktkamera Canon PowerShot V1 ist, dass sie ein bisschen größer ist, als man es von den ersten Produktfotos erwarten würde. Aber angesichts der Parameter ist es nicht viel, es ist immer noch ein Gerät, das man buchstäblich als Hosentaschenkamera bezeichnen kann – und das hat auch einen ganz entscheidenden Vorteil, dass sie hervorragend in der Hand liegt und sich sehr gut halten lässt. Dabei geht es nicht nur um den Komfort des Haltens, sondern auch um Sicherheit und Gewissheit, denn hier muss man wirklich keine Angst haben, dass einem das Gerät aus der Hand rutscht – selbst wenn man große Hände hat, sie nur mit einer Hand hält und sich dabei bewegt. Dazu trägt auch die Oberflächenbeschaffenheit mit einer ausgeprägten, gummierten und rutschfesten Struktur bei. Andererseits fehlt trotz der insgesamt robusten Ausführung die Wetterbeständigkeit.
Neben der hervorragenden Ergonomie bemerkt man bei der ersten Begegnung mit diesem Gerät aber auch, dass ein Sucher und ein integrierter Blitz komplett fehlen. Beides musste Platz für einen recht großen Chip und alles, was damit zusammenhängt, schaffen, ebenso wie dieser Umstand die Herstellungskosten nicht unerheblich senkt. Außerdem ist diese Kamera doch sehr auf Video ausgerichtet, wo Sucher und Blitz nicht viel nützen. Was man dagegen nutzen kann, ist die aktive Kühlung, deren auffälliger Eingang auf der linken Seite der Kamera keineswegs zu übersehen ist – ja, die Kamera Canon PowerShot V1 ist tatsächlich mit einer aktiven Kühlung mit einem winzigen Lüfter ausgestattet, der sowohl den Bildsensor als auch den Bildprozessor durch einen Luftstrom kühlt. Wenn Sie also lange Videos aufnehmen möchten, aber vielleicht auch sehr lange Belichtungen bei der Astrofotografie oder Zeitrafferaufnahmen und ähnliche anspruchsvollere Aktivitäten, werden Sie dies definitiv zu schätzen wissen, und außerdem gibt es nicht viele Geräte auf dem Markt, die Ihnen dies bieten – jedenfalls wenn es aktuell überhaupt welche gibt.
Die Rückseite wird von einem 3 Zoll (Diagonale 7,5 cm) großen, berührungsempfindlichen LCD-Monitor mit einer Auflösung von ca. 1 Mpx dominiert, der auf einem Gelenk angebracht ist und dessen Drehung in nahezu jede beliebige Position ermöglicht, einschließlich der Drehung nach vorne für Selfies. Für einen sichereren Transport ist natürlich auch ein Einklappen des LCD in Richtung der Kamera möglich, um es vor Beschädigungen zu schützen. Die Auflösung des LCD-Monitors ist zwar nicht überragend, aber auch nicht unzureichend, einfach ein aktueller Standard. Farblich ist er sehr originalgetreu und die Helligkeit ist auch für die meisten normalen Situationen ausreichend, ebenso reagiert er schnell und angemessen empfindlich auf Berührung.
Es gibt nicht viele Bedienelemente, aber dennoch haben alle wichtigsten Funktionen eine eigene Taste, so dass die Bedienung recht einfach ist, ohne zu häufig in das Kameramenü wechseln zu müssen. Dabei hilft auch die gelungene Touch-Oberfläche. Es erfreuen aber auch kleine Details wie ein separater und gut platzierter separater Auslöser für Videos oder auch eine rote Kontrollleuchte, die auf laufende Videoaufnahmen hinweist und so platziert ist, dass sie von vorne und hinten gut sichtbar ist. Ebenso erfreut der Multifunktionsring am Objektiv, dem man nach eigenen Vorlieben eine häufig verwendete Funktion zuweisen kann, wie z.B. Belichtungskorrektur, ISO-Empfindlichkeit oder Blendeneinstellung des Objektivs.
| Parameter | Canon PowerShot V1 | Canon EOS R50 V |
|---|---|---|
| Bildsensor | 1,4“ CMOS, 22 Mpx | APS-C (DX), CMOS 24,2 Mpx |
| Seitenverhältnis | 3 : 2 | 3 : 2 |
| Bajonett | ✕ | Canon RF |
| Objektiv | 3,1× Zoom / EQ 16–50 mm | ✕ |
| Lichtstärke | f/2,8–4,5 | ✕ |
| ISO-Empfindlichkeitsbereich | ISO 100–32 000 (51 200) | ISO 100–32 000 (51 200) |
| Stabilisierung auf dem Chip | ✓ (5 EV) | ✕ |
| Kürzeste Fokussierung | 5 cm | ✕ |
| Fokuspunkte | 3 431 Punkte | 4 503 Punkte |
| Kürzeste Belichtungszeit | 1/2 000 (1/16 000) s | 1/4 000 (1/8 000) s |
| Geschwindigkeit Serienaufnahmen | 15 / 30 BpS | 12 / 15 BpS |
| LCD-Monitor | Touchscreen 3" (7,5 cm) / ca. 1 Mpx | Touchscreen 3" (7,5 cm) / ca. 1 Mpx |
| Sucher | ✕ | ✕ |
| Video | 4K – 60p / Full HD – 120p | 4K – 60p / Full HD – 120p |
| Drahtlose Schnittstelle | WiFi n 2,4 GHz und Bluetooth 4.2 | WiFi ac 5 GHz und Bluetooth 5.1 |
| Kabelgebundene Schnittstelle | USB-C, micro HDMI, Mikrofon, Kopfhörer | USB-C 3.2, micro HDMI, Mikrofon, Kopfhörer |
| Speicherkarten | 1× SD/SDHC/SDXC UHS-II | 1× SD/SDHC/SDXC UHS-II |
| Integrierter Blitz | ✕ | ✕ |
| Wetterbeständigkeit | ✕ | ✓ |
| Akkulaufzeit (Foto / Video) | 400 Aufnahmen / 1 Std 10 Min | 480 Aufnahmen / 1 Std 30 Min |
| Farbvarianten | Schwarz | Schwarz |
| Abmessungen | ca. 118 × 68 × 53 mm | ca. 119 × 74 × 45 mm |
| Gehäusegewicht | ca. 426 g (inkl. Akku und Karte) | ca. 328 g (inkl. Akku und Karte) |
| Preis am 4. 5. 2025 | 1049 € | ab 799 € |
Eine der größten Besonderheiten der Kamera Canon PowerShot V1 ist ihr Bildsensor, der komplett neu ist und zudem ein völlig neues Format von 1,4“ hat. Was bedeutet das in der Praxis? Dass seine Fläche geringfügig größer ist, im Grunde fast genauso groß wie bei Konkurrenzchips des Standards „Four thirds - 4/3“, nur das Seitenverhältnis ist nicht 4:3, sondern das (für viele Benutzer) beliebtere 3:2. Im Vergleich zum von Canon verwendeten APS-C-Standard ist er zwar etwas kleiner, aber für eine Kompaktkamera ist es immer noch ein recht großes Format. Auf jeden Fall sehr deutlich größer als die üblicherweise in Kompaktkameras verwendeten Chips – ganz zu schweigen von Mobiltelefonen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Canon dieses Format in Zukunft als einen der neuen Standards in Kompaktkameras durchsetzen wird, was angesichts seiner Größe definitiv ein erfreuliches Unterfangen ist.
Die Größe des Chips und auch die Tatsache, dass es sich um einen völlig neuen Sensor handelt, macht sich auch bei der Gesamtqualität der aufgenommenen Fotos bemerkbar, die für eine Kompaktkamera besser ist, als man es angesichts der Parameter erwarten würde. Die Farbdarstellung ist originalgetreu, der Dynamikumfang ist unerwartet groß und das Rauschen minimal, wobei alles Genannte auch dann gilt, wenn Sie mutig sind und die ISO-Empfindlichkeit wirklich sehr hoch einstellen. Natürlich hängt vieles auch von der Art der fotografierten Szene ab, aber in den beigefügten praktischen Beispielen können Sie sich die Ergebnisse selbst ansehen. Zur Sicherheit sei noch einmal darauf hingewiesen, dass die Beispiele direkt im JPG-Format fotografiert wurden und völlig ohne jegliche Bearbeitung sind, lediglich verkleinert. Durch die Aufnahme von Fotos im RAW-Format und die sorgfältige Bearbeitung in einem Grafikeditor lassen sich natürlich noch deutlich bessere Ergebnisse erzielen.
Auch das verwendete Objektiv ist recht interessant, da es für eine Kompaktkamera ungewöhnlich weitwinklig und vor allem sehr lichtstark ist. Sein äquivalenter Brennweitenbereich beträgt nämlich 16–50 mm bei einer Lichtstärke von f/2,8–4,5. Die Kombination aus großem Chip und hoher Lichtstärke nutzen Sie sowohl beim Spiel mit der Schärfentiefe als auch beim Fotografieren bei schlechten Lichtverhältnissen. Das Objektiv hat eine sehr schöne Zeichnung bis in die Ecken und leidet nicht unter den üblichen optischen Fehlern wie Vignettierung, chromatischer Aberration oder sphärischer Verzeichnung. Es ist aber natürlich möglich (und sehr wahrscheinlich), dass diese Fehler bereits im Bildprozessor der Kamera optimiert werden, aber im Grunde ist das egal, wichtig ist das Ergebnis und das ist ausgezeichnet. Auch das Bokeh, also die Darstellung unscharfer Bereiche außerhalb der Schärfentiefe, ist für eine Kompaktkamera geradezu hervorragend und natürlich.
Im Vergleich zu den bisherigen Kompaktkameras der Marke Canon gibt es bei der neuen Kamera Canon PowerShot V1 auch einen erheblichen Qualitätssprung in Bezug auf das automatische Fokussierungssystem Dual Pixel CMOS AF II., das hervorragend funktioniert und mit größeren und teureren Systemkameras vergleichbar ist. Die intelligente Erkennung des fotografierten Objekts funktioniert zuverlässig, einschließlich der Verfolgung bereits fokussierter Objekte. Dies funktioniert zudem sehr zuverlässig und kontinuierlich auch bei stärkeren Bewegungen, sowohl bei der Verfolgung des Objekts für die Bildkomposition als auch bei Videoaufnahmen. Dies ist gegenüber früher ein wirklich deutlicher Fortschritt, dank dem Sie auch bei sehr actionreicher Fotografie oder Video keine Angst haben müssen.
Entscheidend ist in diesem Fall auch die Videoaufnahme, die bis zu 4K/60p Auflösung oder Full HD/120p möglich ist. Hinzu kommt sowohl das System der optischen Stabilisierung im Objektiv als auch die elektronische Stabilisierung, was Ihnen sehr hilft, flüssige und unverwackelte Videos zu erhalten, auch wenn Sie nur aus der Hand filmen, wozu die kleinen Abmessungen dieses Geräts geradezu einladen. Dabei wurde auch an die Qualität des Tons gedacht, die ein wirklich hochwertiges Stereomikrofon liefert, zu dem auch ein Deadcat im Lieferumfang enthalten ist – das ist so ein haariges Teil, das man auf das Mikrofon steckt und unangenehme Geräusche, die vor allem durch starke Umgebungsluftströmung (Wind) erzeugt werden, deutlich dämpft. Sie können Videos aber auch direkt von der Kamera streamen, sowohl per Kabel als auch drahtlos.
Die Kamera Canon PowerShot V1 ist mit dem beliebten und häufig verwendeten Akku Canon LP-E17 ausgestattet, der laut Herstellerangaben für etwa 400 Fotos oder Videoaufnahmen von 1 Stunde und 10 Minuten Dauer ausreicht. Aus der Praxis kann ich diese Laufzeit bestätigen, und ein etwas erfahrenerer Benutzer, der Energie spart, kann sogar eine etwas längere Laufzeit erreichen. Was aber am wichtigsten ist, der Akku kann klassisch über USB-C direkt in der Kamera aufgeladen werden oder die Kamera auf diese Weise auch direkt mit Strom versorgen. In Situationen, in denen Sie mit einer deutlich höheren Belastung rechnen, müssen Sie nicht gleich einen Ersatzakku dabeihaben, sondern es genügt, das Gerät einfach an ein normales Handyladegerät anzuschließen oder im Gelände beispielsweise an eine Powerbank.
In Bezug auf Zubehör geht es vor allem um Speicherkarten, diesbezüglich ist die Kamera mit einem Steckplatz für eine handelsübliche SD/SDHC/SDXC Karte ausgestattet. Wenn Sie nur normale Fotos machen oder unkomplizierte Videos aufnehmen möchten, kommen Sie wahrscheinlich problemlos mit so ziemlich jeder kompatiblen Karte aus. Wenn Sie aber längere Videos aufnehmen möchten, und das auch noch in voller 4K-Auflösung, dann ist es auf jeden Fall besser, wenn Sie sich eine bessere, schnellere Speicherkarte des UHS-II-Standards zulegen.
Der Blitzschuh an der Oberseite der Kamera kann traditionell für einen externen Systemblitz oder bei Videoaufnahmen für ein LED-Licht verwendet werden. Wenn Sie auf wirklich erstklassige Audioaufnahmen bei Videos bestehen, können Sie dort auch ein externes Mikrofon anbringen, und die Tonqualität können Sie während der Aufnahme mit Kopfhörern überprüfen, die Sie über einen klassischen Anschluss verbinden können, dessen Buchse sich an der rechten Seite der Kamera zusammen mit der Buchse für das Mikrofon und den USB-C- und HDMI-Anschlüssen befindet. Was Sie dagegen nicht verwenden können, sind klassische Fotofilter, aber das erwartet bei dieser Art von Kamera wohl auch niemand.
Für wirklich begeisterte Vlogger gibt es auch ein interessantes Zubehör in Form einer interessanten Kombination aus Griff und Stativ Canon HG-100TBR. Dieses interessante Teil kann entweder als klassischer Handgriff für besseren und sichereren Halt bei Videoaufnahmen aus der Hand verwendet werden. Dabei verfügt es über einen eigenen Auslöser, Zoomsteuerung und weitere Funktionen. Bei Bedarf lässt sich der Griff auf drei Beine ausklappen und im Handumdrehen hat man ein klassisches Ministativ.
Die Digitalkamera Canon PowerShot V1 ist derzeit (05/2025) für 1049 € im Handel erhältlich, was ein sehr fairer Preis ist, wenn man bedenkt, dass dieses Gerät alles Notwendige für anspruchsvollere Fotografie und Videoaufnahmen kann. Der völlig neue und recht große Chip liefert wirklich hervorragende Leistungen, sowohl bei Fotos als auch bei Videos. Gleiches gilt für das automatische Fokussierungssystem, das neben der präzisen Fokussierung auch die Objektverfolgung hervorragend beherrscht, sowohl beim Fotografieren als auch bei Videoaufnahmen. Das verwendete Objektiv zeichnet sich zudem durch eine sehr schöne Zeichnung und ein angenehmes Bokeh sowie eine (für diese Kategorie) hohe Lichtstärke aus. All dies in einem Gehäuse mit sehr guter Ergonomie sowie einfacher und benutzerfreundlicher Bedienung. Das absolute Highlight ist die aktive Kühlung, die unter anspruchsvolleren Bedingungen, insbesondere bei langen Videoaufnahmen, erheblich helfen kann.
Für wen ist die Kamera Canon PowerShot V1 also eigentlich bestimmt? Das ist schwer zu sagen, da ihre Möglichkeiten sehr universell sind. Sie ist Vloggern geradezu auf den Leib geschneidert, aber sie wird auch anspruchsvollere Fotografen zufriedenstellen, die jedoch keine größere, schwerere und auch teurere Ausrüstung in Form einer spiegellosen Kamera mit sich herumschleppen möchten. Außerdem ist es ein sehr spontanes Gerät, man steckt es einfach in die Tasche und legt los. Ideal kann sie so zum Beispiel auch für Street Photography sein oder einfach nur für einen Ausflug oder eine Reise, von der man hochwertige Fotos mitbringen möchte, aber in den Rucksack lieber Essen, Kleidung, Getränke und andere Ausrüstung packen möchte. Die Fotoqualität liegt dabei sehr nahe an der Qualität deutlich voluminöserer Ausrüstung.
Wenn ich abschließend auch einige Nachteile erwähnen soll, ist es vor allem schade, dass die Witterungsbeständigkeit fehlt. Dennoch ist die mechanische Ausführung so solide, dass die Canon PowerShot V1, wenn man nicht in extreme Situationen gerät, sicherlich einiges aushält. Manchen wird sicherlich der klassische Sucher fehlen, und es gibt sicherlich auch Benutzer, die sich zumindest einen kleinen integrierten Blitz wünschen würden.

Canon PowerShot V1
KompaktkamerasDie Canon PowerShot V1 ist ein Beispiel dafür, dass eine klassische Kompaktkamera auch heute noch ihren festen Platz hat, obwohl der Großteil des Fotomarktes von Mobiltelefonen dominiert wird. Durch die Kombination aus erstklassiger Bildqualität, sehr guten Videofähigkeiten, intuitiver Bedienung und gleichzeitig kompaktem Gehäuse bietet sie eine perfekte Balance zwischen Leistung und Mobilität. Ob Sie ein zuverlässiges Werkzeug für Reisen, Vlogging, Street Photography suchen oder einfach eine hochwertige Alternative zum Smartphone wünschen, die Canon PowerShot V1 ist eine ausgezeichnete Wahl. Denn sie bietet etwas, das Ihnen ein Mobiltelefon oder eine normale Kompaktkamera nicht gibt – wirklich fortschrittliche Bildleistung in einem Gehäuse, das in die Hosentasche passt.
Vorteile
Nachteile
Michal Kupsa
Michal Kupsa was born in Brno in 1970. He began photography when he was 15 years old and started with journalism three years later. He has collaborated with a number of prestigious Czech and foreign media companies including Czech Television, Czech Radio, National Geographic, the US National Library, iDNES, People in Need and most Czech magazines about photography. Now, he mainly focuses on travel articles, photographic reviews, and photography courses.