Wie jedes Jahr findet auch dieses Jahr in Las Vegas die Messe für Unterhaltungselektronik – CES 2025 – statt. Die CES bietet eine Gelegenheit für alle Technikbegeisterten, Journalisten und Technologiegiganten, die neuesten Errungenschaften der Technologiewelt zu präsentieren. Unter den Hauptausstellern fehlen natürlich nicht die führenden Marken von Mobiltelefonen und tragbarer Elektronik (Wearables), die hier ihre (manchmal extravaganten) Produkte und Innovationen vorstellen. Welche neuen Highlights wurden uns dieses Jahr präsentiert?
Die Smartwatches Garmin Instinct 3 gehören zu den robustesten Smartwatches auf dem Markt. Sie sind in zwei Größen erhältlich, 45 mm und 50 mm, und sprechen damit eine breite Nutzerbasis an. Es gibt auch eine Version mit Solaraufladung. Der militärische Standard MIL-STD-810 garantiert, dass ihnen so schnell nichts passiert. Ebenso überstehen sie einen Aufenthalt in 100 Metern Tiefe.
Erstmals in dieser Reihe hat Garmin ein AMOLED-Display eingeführt, das perfekte Bilder mit hohem Kontrast verspricht. Zudem unterstützen die Uhren den Always-on-Modus. Das Display der Garmin Instinct 3 ist jedoch nicht berührungsempfindlich, dies wird jedoch durch ausreichend Tasten an der Metallkonstruktion ausgeglichen.
Trotz der Größe der Garmin Instinct 3-Modelle sind ihre Displays nicht allzu groß, sie haben Diagonalen von 1,2" bzw. 1,3". Das Bild ist jedoch dank der Pixeldichte gestochen scharf. Die Solarversion hat ein kleines 0,9" bzw. 1,1" MIP-Display mit hervorragender Lesbarkeit bei Sonnenlicht.
Die Garmin Instinct 3-Uhren überwachen neben grundlegenden Funktionen wie Herzfrequenz, Stressniveau, Schritte, Sauerstoffsättigung im Blut und Schlaf auch sportliche Aktivitäten. Es gibt Dutzende spezifischer Sportarten. Garmin kann Sie coachen und ein Trainingsprogramm für Sie erstellen. Die Uhren Garmin weisen selbst darauf hin, wie lange Sie nach dem Training vor der nächsten Aktivität pausieren sollten.
Die größere Version ohne Solaraufladung hat eine angegebene Laufzeit von 24 Tagen pro Ladung, die Solarversion hält dank des energiesparenderen Displays 40 Tage durch. Bei aktivem Solaraufladen kann sie theoretisch bei gutem Wetter unbegrenzt betrieben werden. Ein weiteres Highlight sind die Taschenlampe, die Multi-Band-GPS und die Unterstützung für kontaktlose Zahlungen mit Garmin Pay.
Wenn wir einen Trend hervorheben müssten, der sich derzeit im Bereich der tragbaren Elektronik zeigt, dann ist es definitiv der Aufschwung von smarten Ringen. Die französische Marke Circular, die sich auf tragbare Elektronik spezialisiert, hat bereits einige smarte Ringe auf ihrem Konto. Der letzte veröffentlichte, Circular Ring Slim, sollte sogar der dünnste smarte Ring der Welt sein. Aufgrund dieser Eigenschaft kämpfte er jedoch mit Messungenauigkeiten und insgesamt unbefriedigender Benutzererfahrung. Was bringt also sein Nachfolger Circular Ring 2?
Es scheint, dass sich das Unternehmen mit dem neuen Modell, das auf der diesjährigen CES 2025 vorgestellt wurde, Mühe gegeben hat, auf das Feedback seiner Fans eingegangen ist und Funktionen hinzugefügt hat, die bisher weder von der beliebten Oura noch von Ultrahuman angeboten werden. Neben grundlegenden Gesundheitsfunktionen wie Herzfrequenzmessung, Hauttemperatur, Blutsauerstoffsättigung oder Schlafaufzeichnung bietet der Circular Ring 2 auch EKG-Messung und sogar die Erkennung von Vorhofflimmern. Der Ring kann seinem Benutzer somit buchstäblich lebensrettende Informationen liefern.
Mit den fortschrittlichen Gesundheitsmetriken ist es jedoch nicht getan. Laut Circular soll der Ring 2 bis zu 8 Tage Akkulaufzeit bieten und aus Titan gefertigt sein, um Kratzer zu vermeiden, die das Vorgängermodell geplagt haben. Die höhere Widerstandsfähigkeit wird auch durch die IP68-Zertifizierung unterstützt, wodurch er völlig staub- und wasserdicht ist.
Bei der Auswahl der richtigen Gerätegröße bietet Circular die Funktion Digital Ring Sizing, die dem Benutzer hilft, die am besten passende Größe allein mit seinem Telefon zu ermitteln. Die Frage bleibt, wie diese Technologie in der Praxis funktionieren wird, aber es handelt sich zumindest um eine interessante Idee, die die Marke von der Konkurrenz abhebt.
Und wenn wir von der Konkurrenz sprechen: Circular bietet seine App mit allen Gesundheitsfunktionen und Empfehlungen völlig kostenlos und ohne Abonnement an, im Gegensatz zur oft erwähnten Oura. Die vorherige Generation unterstützte zudem Vibrationen und Haptik, z. B. für einen lautlosen Wecker oder Warnungen bei hoher Herzfrequenz oder niedriger Sauerstoffsättigung. Bei der Präsentation des Ring 2 wurde zwar nichts Derartiges erwähnt, aber angesichts der Funktion zur Erkennung von Vorhofflimmern wäre es praktisch, wenn auch das diesjährige Modell dieses Element integrieren würde.
Der Circular Ring 2 soll in vier Farbvarianten erhältlich sein (Gold, Silber, Schwarz, Altrosa) und Anfang 2025 nach Abschluss der jetzt im Januar gestarteten Crowdfunding-Kampagne auf den Markt kommen. Der Preis soll sich auf 380 Dollar belaufen.
Das Unternehmen Belkin hat ein völlig neues Zubehör Stage PowerGrip vorgestellt, das auf mobile Fotografen und Content-Ersteller abzielt. Dieser Grip legt offensichtlich Wert auf Ergonomie und Praktikabilität, da er die Funktionen einer Powerbank, eines magnetischen Ständers und eines Kameraauslösers vereint. Damit bietet er eine weitere Möglichkeit, mit einem iPhone zu fotografieren.
Die Hauptfunktion des Stage PowerGrip besteht darin, dem iPhone einen ergonomischen Griff zu verleihen, der an traditionelle Spiegelreflexkameras erinnert. Der Grip wird mithilfe von MagSafe am iPhone befestigt und enthält einen mechanischen Auslöser, der über Bluetooth verbunden ist. Dies ermöglicht ein bequemes Fotografieren und Filmen im Querformat. Der Auslöser ist dabei so platziert, dass er natürlich mit dem Zeigefinger erreichbar ist.
Die Oberfläche des Grips ist leicht texturiert, was ein sicheres Halten erleichtert und das Gefühl klassischer Kameras vermittelt. Ein weiterer Vorteil ist der integrierte Ständer, der es ermöglicht, das iPhone vertikal in einem festen Winkel aufzustellen.
Der Stage PowerGrip ist mit einer integrierten Powerbank mit einer Kapazität von 10.000 mAh ausgestattet, die ein kabelloses Laden des iPhones mit einer Leistung von 7,5 W ermöglicht. Für andere Geräte steht ein USB-C-Port und ein einziehbares Kabel zur Verfügung, was das Zubehör auch für diejenigen nützlich macht, die häufig mehrere Geräte verwenden. Der Batteriestatus des Grips kann leicht auf einem kleinen LED-Display abgelesen werden.
Belkin bietet den Stage PowerGrip in sechs verschiedenen Farben an: Schwarz, Grau (Pepper), Beige (Sandbox), Blau (Powder Blue), Gelb und Lila (Lavender). Der Stage PowerGrip wird ab Mai 2025 erhältlich sein, der Preis wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben.
Wie jedes Jahr wurde auch in diesem Januar Las Vegas für ein paar Tage zur Technologiewelthauptstadt. Hier fand die CES 2023 statt – die jährliche Messe, auf der Hersteller ihre neuesten Produkte und Innovationen präsentieren, die in der Technologiewelt von morgen eine Rolle spielen werden. Auch Hersteller von Mobiltelefonen waren vertreten. Welche spannenden Neuheiten wurden hier vorgestellt?
Das chinesische Unternehmen TCL feierte auf der CES 2023 drei Jahre seiner Mobiltelefone und stellte gleich einige Neuheiten vor. So präsentierte es zum Beispiel ein Konzept für ein Telefon mit einem Nxtpaper-Display, das dem elektronischen Papier ähnelt und laut Hersteller das Beste aus e-Ink und LCD-Displays kombiniert. Vorteile dieser Technologie sind unter anderem eine angenehmere Nutzung dank geringerer Reflexionen, die Beibehaltung der ursprünglichen Farben, die Vermeidung von Vergilbung, eine reduzierte Emission von blauem Licht und die Möglichkeit, wie auf Papier zu schreiben. Einen konkreten Einführungstermin nannte der Hersteller jedoch nicht.
Greifbarer sind die neuen Budget-Smartphones TCL 40. Insgesamt drei Modelle – TCL 408, TCL 40 SE und TCL 40 R 5G – bieten unter anderem eine 50-Megapixel-Hauptkamera. Der günstigste Modellpreis beginnt bei 129 Dollar. Das Topmodell TCL 40 R 5G wird mit einem Preis von 219 Dollar das günstigste Gerät mit 5G im Portfolio von TCL.
Es scheint, als würde sich Samsung weiterhin an seine Vision von faltbaren, ausziehbaren und generell flexibel formbaren Displays halten. Um diese Vorstellung zu untermauern, stellte Samsung auf der CES 2023 das innovative Display Flex Hybrid vor. Der vorgestellte Prototyp bietet eine variable Diagonale von 10,5 bis 12,4 Zoll dank einer Kombination aus faltbarem und ausziehbarem Design. Die linke Seite wird gefaltet, die rechte wird ausgezogen.
Auch das Seitenverhältnis ist variabel – entweder 4 : 3 oder 16 : 10. Flex Hybrid befindet sich noch im Prototypstadium, jedoch möchte Samsung in Zukunft zweifellos eine führende Rolle in der Entwicklung faltbarer Telefone und Tablets spielen.
Und nochmals zu den Displays von Samsung. Der koreanische Hersteller präsentierte auf der CES 2023 auch ein rekordverdächtiges OLED-Panel für Mobiltelefone. Es bietet eine Helligkeit von über 2.000 Nits. Das sogenannte UDR (Ultra Dynamic Range) repräsentiert derzeit den Höhepunkt dessen, was Samsung technologisch erreichen kann, und die maximale Helligkeit entspricht den besten Fernsehgeräten desselben Herstellers. Samsung verspricht bessere Farben und Lesbarkeit, insbesondere bei direkter Sonneneinstrahlung. Ein konkreter Einsatz wurde noch nicht bestätigt, aber es wird erwartet, dass dies bereits bei der kommenden Serie Galaxy S23 der Fall sein könnte.
Außerdem gibt es den neuen Samsung Galaxy A14 5G, eine Erweiterung der beliebten Reihe preiswerter (und technologisch gut ausgestatteter) Smartphones dieses koreanischen Herstellers. In den Vereinigten Staaten wird er für 200 Dollar erhältlich sein, der geschätzte Preis in Deutschland könnte sich um die 5,5 Tausend Kronen bewegen. Das ist letztlich weniger als beim Vorgänger Galaxy A13.
Der Samsung Galaxy A14 5G bietet außerdem eine verbesserte 13-Megapixel-Frontkamera für Selfies. Beeindruckend ist auch die Ausstattung mit dem Mediatek Dimensity 700-Chipset, die Unterstützung von 5G sowie ein 5.000-mAh-Akku. Die A-Serie gehört zu den erfolgreichsten Mobiltelefonen von Samsung, und es ist anzunehmen, dass dies auch diesmal nicht anders sein wird.
Smartwatches sind zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden. In letzter Zeit nutzen Hersteller sie, und die weltweite COVID-19-Pandemie hat diesen Trend nur beschleunigt, als ideale Geräte zur Überwachung verschiedener Körperfunktionen. Die neue Smartwatch von Citizen geht in dieser Hinsicht noch einen Schritt weiter und setzt künstliche Intelligenz in den Auswertungsprozess ein. Dadurch können sie sogar bei der Überwachung der psychischen Gesundheit helfen, indem sie Faktoren wie Schlaf oder Stresslevel verfolgen. Sie basieren dabei auf Tests, die die NASA für ihre Astronauten verwendet.
Dank der Einbindung von KI kann die Smartwatch CZ anhand der genannten Tests und der Schlafüberwachung den Chronotyp eines Benutzers (ob Frühaufsteher oder Nachtschwärmer) schätzen. In Kombination mit üblichen Daten wie der Herzfrequenz kann die Uhr dem Benutzer Tipps geben, wie er Müdigkeit reduzieren und Wachsamkeit fördern kann.
Ein Vorteil der Citizen CZ Smartwatch ist, dass sie auf dem Betriebssystem Wear OS von Google läuft und die Installation eigener Apps ermöglicht. Sie unterstützt die Musikwiedergabe über Spotify, den Sprachassistenten Amazon Alexa, hat einen integrierten Lautsprecher und ein Mikrofon und ermöglicht das Bezahlen über NFC. Ein Nachteil bleibt die geringere Akkulaufzeit – die Uhr hält mit allen eingeschalteten Sensoren etwa einen Tag. Der Verkauf ist bisher nur für die Vereinigten Staaten, Kanada und Großbritannien bestätigt.
Ein Problem bei Smartwatches ist manchmal die geringe Akkulaufzeit. Die Marke Fossil hat jedoch auf der CES 2023 neue luxuriöse Smartwatches der Reihe Fossil Gen 6 Hybrid Wellness Edition vorgestellt (Preis etwa über 6.000 Kronen, auch eine nicht-hybride Version ist verfügbar), die dieses Problem elegant, wenn auch mit gewissen Einschränkungen, lösen. Sie kombinieren ein E-Ink-Display, das aus E-Book-Readern bekannt ist, mit einem klassischen Uhrwerk. Dadurch erreichen die Uhren eine Akkulaufzeit von mehreren Wochen. Obwohl sie kein Wear OS-Betriebssystem haben, verzichten sie nicht auf Aktivitätsmessungen. Außerdem sehen sie unglaublich elegant aus.
Auf der CES 2023 wurden frühere Gerüchte bestätigt, dass Motorola ein neues Business-Smartphone vorstellen würde, das alle Liebhaber der ThinkPad-Laptops von Lenovo, der Muttergesellschaft von Motorola, begeistern wird. Das neue ThinkPhone spielt stark mit dem Design der ikonischen Laptops. Es gibt sogar eine typische rote Taste, mit der bestimmte Apps gestartet werden können. Diese kann individuell konfiguriert werden.
Das neue ThinkPhone von Motorola ist ein arbeitsorientiertes Gerät. Daher überrascht es nicht, dass die Software Ready For enthalten ist, die eine einfache Verbindung mit einem Windows-PC ermöglicht. Unter anderem können Sie so Dateien problemlos zwischen Geräten verschieben oder das Telefon als Webcam verwenden. Auch bei dieser Verbindung wird die rote Taste eine Rolle spielen, indem sie den Zugriff auf ausgewählte Funktionen erleichtert.
Das Motorola ThinkPhone basiert auf dem Snapdragon 8+ Gen 1-Chipsatz, läuft auf Android 13 und verfügt über ein 6,6-Zoll-Display. Die Kamera bietet eine 50-MP-Hauptlinse, eine 13-MP-Ultraweitwinkellinse und einen 2-MP-Tiefensensor.
Der Standard für das kabellose Laden von Mobiltelefonen ist seit mehreren Jahren Qi. Allerdings stößt dieser zunehmend an seine Grenzen. Während Hersteller heute deutlich höhere Leistungen für das kabellose Laden anbieten, konnten sie den Qi-Standard, der für den Kunden ein klares Qualitätsmerkmal darstellt, nicht nutzen, da ihre eigenen Systeme lediglich kompatibel mit Qi waren. Für den Kunden bedeutete das, dass er ein spezielles Ladegerät des Herstellers erwerben musste, um die maximale Leistung zu erzielen.
Dies ändert sich in diesem Jahr, da auf der CES 2023 der Nachfolger Qi2 vorgestellt wurde. Ein obligatorischer Bestandteil wird die magnetische Befestigung des Telefons an der Ladestation sein (ähnlich wie bei MagSafe, das bereits von Apple genutzt wird), genannt Magnetic Power Profile. Das WPC, welches den Standard verwaltet, verspricht sich von der Einführung mehr Transparenz und Effizienz. Die ersten Geräte mit Qi2 sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. In der ersten Phase bleibt die Leistung bei maximal 15 W, es sind jedoch auch stärkere Versionen geplant.