Praktisch sind vor allem Motorsägen, deren Kette schnell seitlich befestigt werden kann. In diesem Fall benötigt man kein Werkzeug. Ein wichtiges Kriterium ist auch die Geschwindigkeit der Kette. Dabei gilt: Je höher die Geschwindigkeit, desto mehr Holz können Sie bearbeiten. Hinsichtlich der Sicherheit ist es wichtig, dass die Säge über einen Kettenfangbolzen verfügt. Beim Reißen der Kette wird die Motorsäge gestoppt und die Kette wird herausgeschleudert. Dadurch können Verletzungen vermieden werden.
Die Schienenlänge sollten Sie der Stärke und dem Durchmesser des Materials, das Sie schneiden wollen, anpassen. Umso länger die Schiene ist, umso größer kann der Durchmesser sein, den Sie schneiden wollen. Beispiel: Für das Schneiden von 50 cm dickem Holz verwendet man eine 40 cm lange Schiene. Allerdings gilt diese Regel nicht immer. Die Reibung zwischen der Schiene und der Kette verringert die Leistungsfähigkeit, die Kette hat weniger Kraft für das eigentliche Schneiden.
Die Länge der Schienen für elektrische Kettensägen bewegt sich zwischen 33 und 40 cm, ideal sind 35 cm. Bei Akkusägen sollte man, um ausreichend Kraft zu haben, auf kürzere Schienen zurückgreifen. Die Schiene von Benzin-Motor-Sägen für den Privatgebrauch sollte etwa 35 cm lang sein, für die Landwirtschaft etwa 40 cm und die Schienen für professionelle Waldarbeiter sollten zwischen 45 cm und 50 cm lang sein.
Das Anti-Vibrationssystem dient vor allem für den Komfort und die Sicherheit. Sägen mit Antivibrationsgriffen gibt es mit Federn oder Silentblöcken. Kettensägen, die hauptsächlich in der Landwirtschaft oder im privat genutzt werden, verfügen in der Regel über eine Federung, die die Schwingungen vom Motor effektiv dämpfen. Leistungsstarke Profi-Sägen haben ein Antivibrationssystem mit Silentblöcken. Der Vorteil ist eine sichere Kettenführung.