Im Heimtest haben wir dieses Mal die elektrische Zahnbürste Niceboy ION Sonic Black ausprobiert. Sie arbeitet mit Schalltechnologie, bietet eine überdurchschnittliche Akkulaufzeit und verfügt über mehrere Reinigungsmodi. Wie hat sich diese Zahnbürste mit dem sympathischen Preis während der dreiwöchigen Nutzung geschlagen? Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.
Ich habe die Zahnbürste von Niceboy über mehr als drei Wochen hinweg getestet. Elektrische Zahnbürsten sind für mich nichts Neues, ich verwende sie bereits seit mehreren Jahren. Bisher war ich jedoch der rotierend-oszillierenden Technologie treu geblieben. Auf Empfehlung meiner Zahnärztin – vor allem wegen meiner empfindlicheren Zahnfleischpartien – sollte ich jedoch die Schalltechnologie ausprobieren, da sie als sanfter zum Zahnfleisch gilt. Als sich die Gelegenheit bot, eine Schallzahnbürste von Niceboy zu testen, war ich sofort begeistert dabei und habe meine alte Zahnbürste kurzerhand durch die Niceboy ION Sonic Black ersetzt.
Die elektrische Zahnbürste Niceboy ION Sonic Black verwendet die Schalltechnologie, die auf dem Prinzip hochfrequenter Wischbewegungen basiert. Sie entfernt Zahnbelag zuverlässig, bringt Wasser und Zahnpasta auch in die Zahnzwischenräume und ist gleichzeitig besonders schonend zum Zahnfleisch. Damit eignet sie sich auch für Menschen mit empfindlichem Zahnfleisch, Zahnbrücken und Implantaten. Damit die Zahnreinigung korrekt erfolgt, sollte man mit der Zahnbürste ähnliche Bewegungen ausführen wie mit einer Handzahnbürste.
Diese Zahnbürste bietet 43.000 Vibrationen pro Minute, womit sie in Bezug auf die Leistung in der Mittelklasse der Schallzahnbürsten liegt. Sie hat einen praktischen Timer, der sicherstellt, dass allen Bereichen der Mundhöhle ausreichend Zeit gewidmet wird. Ein großer Vorteil: Im Lieferumfang befinden sich drei Bürstenköpfe mit unterschiedlicher Borstenhärte. Zudem kann man zwischen fünf Reinigungsmodi wählen. Mit einer Akkuladung hält die Zahnbürste bis zu 40 Tage durch. Nicht zuletzt überzeugt sie durch ihr elegantes Design, das sich nahtlos in jedes Badezimmer einfügt.
| Niceboy ION Sonic Schwarz | |
|---|---|
| Anzahl der Schwingungen pro Minute | 43.000 |
| Kabelloser Betrieb | ✓ |
| Akkulaufzeit | ✓ |
| Anzahl der Bürstenköpfe in der Packung | 3 |
| Wasserdicht | ✓ |
| Anzahl der Reinigungsmodi | 5 |
| Mobile App | ✕ |
Nach dem Öffnen der schön gestalteten Verpackung erwarteten mich die Zahnbürste selbst, drei Bürstenköpfe mit Schutzkappen, ein Standfuß, ein Kabel sowie eine Bedienungsanleitung. Wie vom Hersteller empfohlen, habe ich die Zahnbürste zunächst vollständig aufgeladen. Besonders positiv fand ich, dass ein Micro-USB-Kabel zum Aufladen verwendet wird – so kann die Zahnbürste nahezu überall geladen werden, ohne dass eine freie Steckdose im Badezimmer erforderlich ist. Das Kabel wird einfach an ein handelsübliches Ladegerät angeschlossen, das in jedem Haushalt zu finden ist. Das andere Ende wird in den Ladeständer gesteckt, auf den die Zahnbürste anschließend zum Laden gelegt wird. Während des Ladevorgangs leuchtet der LED-Indikator orange. Sobald der Akku vollständig aufgeladen ist, wechselt die Anzeige auf Grün. Das Aufladen dauert etwa acht bis zehn Stunden.
Im Lieferumfang befinden sich drei Bürstenköpfe, was ich als großen Pluspunkt empfinde. So kann jede*r je nach Empfindlichkeit von Zähnen und Zahnfleisch den passenden Bürstenkopf auswählen – ganz ähnlich wie bei einer klassischen Handzahnbürste. Zur Verfügung stehen ein weicher (Soft), ein mittlerer (Medium) und ein harter (Hard) Bürstenkopf. Jeder Kopf verfügt über eine unterschiedliche Borstenstruktur. Zur einfachen Unterscheidung dienen praktische Markierungen und Beschriftungen am unteren Ende der Bürstenköpfe – so ist eine Verwechslung ausgeschlossen. Das Aufstecken des Bürstenkopfes ist denkbar einfach: einfach auf das Handstück schieben – fertig. Sobald der Akku geladen und der Bürstenkopf angebracht ist, kann das Zähneputzen beginnen.
Die Zahnbürste wird über eine Taste im oberen Bereich des Gerätegriffs gesteuert. Mit ihr wird die Zahnbürste ein- und ausgeschaltet sowie zwischen den Reinigungsmodi gewechselt. Insgesamt bietet das Gerät fünf Reinigungsmodi:
Die Auswahl der Modi erfolgt durch mehrmaliges Drücken der Bedientaste. Eine Lichtanzeige zeigt dabei an, welcher Modus gerade aktiv ist. Standardmäßig ist der Modus Sensitive voreingestellt. Wenn Sie jedoch einen anderen Modus bevorzugen, müssen Sie ihn nicht jedes Mal neu auswählen: Die Zahnbürste merkt sich automatisch Ihren bevorzugten Modus – sofern Sie ihn länger als fünf Sekunden verwenden. Beim nächsten Einschalten startet die Zahnbürste dann direkt im zuletzt verwendeten Reinigungsmodus.
Die elektrische Zahnbürste Niceboy ION Sonic Black wurde schnell zum festen Bestandteil meiner morgendlichen und abendlichen Routine und hat meine bisherige rotierend-oszillierende Zahnbürste vollständig ersetzt. Da es sich um eine andere Technologie handelt, musste ich mich zunächst etwas an den Umgang mit einer Schallzahnbürste gewöhnen und eine leicht veränderte Putztechnik einüben. Eine besonders positive Überraschung war die niedrige Geräuschentwicklung, im Vergleich zu meiner alten Bürste ist die Niceboy ION Sonic Black kaum hörbar.
Im Laufe der Zeit habe ich alle Reinigungsmodi und alle Bürstenköpfe ausprobiert. Da ich empfindlicheres Zahnfleisch habe und mich aus ästhetischen Gründen vor einigen Jahren für eine Zahnbrücke entschieden habe, ist eine gründliche und zugleich schonende Zahnpflege für mich besonders wichtig. Aus diesem Grund bin ich generell ein großer Befürworter von elektrischen Zahnbürsten. Am besten kamen ich mit den Modi Modi Sensitive und ExtraCare in Kombination mit dem mittelharten Bürstenkopf zurecht. Der einzige Modus, der mich nicht ganz überzeugen konnte, war White – vor allem in der Nähe meiner Zahnbrücke empfand ich das Putzen als leicht unangenehm. Auch der weiche Bürstenkopf hat mir gut gefallen – ideal für Menschen mit empfindlicheren Zähnen. Der harte Bürstenkopf dürfte hingegen gut für all jene geeignet sein, die keinerlei Zahnfleischprobleme haben. Positiv hervorzuheben ist, dass selbst der harte Bürstenkopf spürbar weicher ist als der meiner alten Zahnbürste – was ich als klaren Pluspunkt sehe, da Zahnärzte in den letzten Jahren vermehrt weiche Zahnbürsten empfehlen.
Die Bedienung der Zahnbürste ist sehr einfach und intuitiv – besonders positiv finde ich, dass keine aufwendigen Einstellungen nötig sind. Die Zahnbürste hat sich meinen bevorzugten Reinigungsmodus automatisch gemerkt, was den täglichen Gebrauch sehr angenehm macht. Während des gesamten Testzeitraums musste ich die Zahnbürste kein einziges Mal aufladen, was mich wirklich begeistert hat. Ebenso praktisch finde ich, dass sie nicht dauerhaft in der Ladestation stehen oder ständig mit dem Stromnetz verbunden sein muss – ganz anders als meine frühere Zahnbürste. Dadurch wird in der Badezimmerumgebung kein zusätzlicher Platz an der Steckdose benötigt, und lästige Kabel gehören der Vergangenheit an.
Beim Zähneputzen nutzt die Zahnbürste einen integrierten Timer, der hilft, die empfohlene Putzdauer einzuhalten. Alle dreißig Sekunden stoppt die Bürste kurz – ein Signal, dass es Zeit ist, zum nächsten Viertel des Mundraums zu wechseln. Sobald alle Bereiche gereinigt sind – was den empfohlenen zwei Minuten entspricht – schaltet sich die Zahnbürste automatisch aus.
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Wenn Sie intelligente Dinge mögen, bietet Niceboy auch Schallzahnbürsten mit einer mobilen App an, wie zum Beispiel die Niceboy ION SmartSonic Black.
Da ich selbst eine Zahnbürste mit einer anderen Technologie und einem deutlich höheren Preis besitze, war ich auf den Vergleich mit dem Niceboy ION Sonic Black besonders gespannt. Wie ich bereits vermutet hatte, war das Zähneputzen mit diesem Modell merklich sanfter zu meinem Zahnfleisch, und das Reinigungsgefühl stand dem meines bisherigen – deutlich teureren – Geräts in nichts nach. Diese Erfahrung hat mich davon überzeugt, dauerhaft auf die Schalltechnologie umzusteigen. Besonders überzeugt hat mich – neben der Putzleistung – die Auswahl an fünf Reinigungsmodi sowie die drei mitgelieferten Bürstenköpfe mit unterschiedlicher Borstenhärte. Die Zahnbürste bietet damit eine individuell anpassbare Lösung für wirklich jeden – egal ob man gesunde oder empfindliche Zähne, Zahnfleischprobleme, Brücken, andere Zahnersatzlösungen oder eine Zahnspange hat. Die passende Kombination aus Modus und Bürstenkopf lässt sich problemlos finden.
Auch mit der intuitiven Bedienung und der Akkuleistung war ich sehr zufrieden. Die Zahnbürste soll bis zu 40 Tage mit einer Akkuladung durchhalten – und ich musste sie während des gesamten Testzeitraums nicht ein einziges Mal aufladen. Damit eignet sie sich hervorragend für Reisen oder den Urlaub, und das USB-Ladekabel macht das Nachladen besonders einfach und flexibel. Positiv hervorheben möchte ich auch den sehr leisen Betrieb sowie das schlichte, elegante Design. Die Zahnbürste ist zudem in mehreren Farbvarianten erhältlich – so findet jeder ein Modell, das optisch gut ins eigene Badezimmer passt.
Was mir persönlich ein wenig gefehlt hat, war ein Drucksensor, an den ich durch mein anderes Modell gewöhnt bin. Insgesamt kann ich die Niceboy ION Sonic Black aber uneingeschränkt empfehlen – denn für vergleichsweise wenig Geld erhält man sehr viel Leistung, und das Reinigungsergebnis unterscheidet sich im Alltag kaum von dem deutlich teurerer Zahnbürsten.
Niceboy ION Sonic Schwarz
Elektrische ZahnbürstenDie elektrische Zahnbürste mit Schalltechnologie, fünf Reinigungsmodi und drei Bürstenköpfen mit unterschiedlicher Borstenhärte wird zu Ihrem unverzichtbaren Helfer in der täglichen Zahnpflege. Mit einer Akkuladung hält sie bis zu 40 Tage durch und ist mit einem praktischen Timer ausgestattet. Die Zahnbürste ist wasserdicht, überzeugt durch geringe Lautstärke und ein intuitives Bedienkonzept, das Sie in wenigen Sekunden verinnerlicht haben.
Vorteile
Nachteile