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OM SYSTEM OM-5 II (TEST): Ein unauffälliger Begleiter für jede Situation

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Aktualizováno • Autor: Michal Kupsa

Olympus hat kürzlich bereits die zweite Generation seiner beliebten Retro-Kamera mit der Bezeichnung OM SYSTEM OM-5 Mark II vorgestellt, die durchaus an ihre Vorgängerin anknüpfen kann. Wenn Sie also zu den Fans oder Nutzern dieser Marke gehören (oder auch nicht), sollten Sie auf jeden Fall aufmerksam werden, denn diese interessante Systemkamera ist aufgrund ihrer zahlreichen interessanten Eigenschaften und Funktionen auf jeden Fall zumindest einen Blick wert. Mehr dazu in unserem traditionellen Benutzerbericht.

OM SYSTEM OM-5 Mark II - Review

Testbericht der OM SYSTEM OM-5 Mark II Systemkamera – INHALTSVERZEICHNIS

  1. Mechanische Ausführung, Ergonomie und Bedienung – Retro-Look für kleine Hände
  2. Wichtigste technische Daten – Vergleich der OM SYSTEM OM-5 II und der OM SYSTEM OM-5 I
  3. Chip, Bildqualität und Funktionen – 20 MP reichen zum Fotografieren aus
  4. Zubehör, Akku und seine Lebensdauer, Konnektivität
  5. Für wen ist die OM SYSTEM OM-5 II geeignet und ein paar abschließende Worte

Mechanische Ausführung, Ergonomie und Bedienung – Retro-Look für kleine Hände

Die neue OM SYSTEM OM-5 Mark II Kamera hält mit ihrem Design und ihrem Gesamtkonzept am bewährten und bei den Nutzern nach wie vor beliebten Retro-Design fest, das so weit wie möglich an klassische Filmkameras erinnert. Gleichzeitig stellt sie jedoch das Design nicht über Funktionalität und Praktikabilität, sodass das Erste, was an dieser Kamera auffällt, wohl die Tatsache ist, dass sie sich einfach hervorragend in der Hand hält und ihr rechter Griffbereich wie angegossen in die Hand passt. Ich würde sogar sagen, dass dies überraschend ist, da ich bei Retro-Kameras (anderer Hersteller) sonst oft die Erfahrung mache, dass das Design der Ergonomie übergeordnet ist.

OM SYSTEM OM-5 Mark II – Systemkamera OM SYSTEM OM-5 Mark II – Systemkamera OM SYSTEM OM-5 Mark II – Systemkamera

Das ist hier zwar definitiv nicht passiert, aber dennoch möchte ich zwei sachliche Anmerkungen aus der praktischen Anwendung im Einsatz machen. Die erste ist rein subjektiv und wird von Nutzer zu Nutzer unterschiedlich ausfallen. Das Kameragehäuse ist tatsächlich sehr klein, sodass Sie, wenn Sie Ihre Fotoausrüstung gewissenhaft in einer Tasche oder einem Fotorucksack mit sich führen, von den kompakten Abmessungen geradezu begeistert sein werden, da sie nicht viel Platz einnehmen. Wenn Sie jedoch sehr große Hände haben, wird dieser wesentliche Vorteil zum Nachteil, da die Kamera für Sie möglicherweise wirklich zu klein ist und einige ihrer Bedienelemente (buchstäblich) winzig sind. Das grundlegende Halten und ein sicherer Druck auf den Auslöser sind jedoch auch mit nur einer Hand bequem möglich, selbst bei sehr großen Händen (was bei mir der Fall ist).

Eine zweite, schwerwiegendere Anmerkung betrifft dann die Ausführung des Hauptschalters, für dessen Betätigung Sie immer auch die zweite, also die linke Hand, benötigen, was in der Praxis weder besonders praktisch noch bequem und schon gar nicht reaktionsschnell ist. Man kann das natürlich umgehen, indem man die Kamera nicht ausschaltet, sondern sie immer nur in den „Ruhemodus“ versetzt, wodurch man jedoch unnötig Batteriestrom verschwendet – was einem vielleicht egal ist, wenn man irgendwo „hinterm Haus“ fotografiert, aber eher nicht, wenn man weit draußen im Gelände für ein längeres Fotografieren unterwegs ist.

OM SYSTEM OM-5 Mark II – Systemkamera OM SYSTEM OM-5 Mark II – Systemkamera OM SYSTEM OM-5 Mark II – Systemkamera

Die Anordnung der Bedienelemente ist ansonsten jedoch buchstäblich perfekt: Alles befindet sich dort, wo man es intuitiv erwartet, und die Bedienelemente sind gut beschriftet. Selbst auf einem so kleinen Gehäuse fehlen weder zwei Rollräder noch beispielsweise ein separater Auslöser für Videoaufnahmen. Der Hauptwahlschalter für die Belichtungsmodi ist mit einer Verriegelung ausgestattet, sodass man den Modus nicht versehentlich umschaltet, wenn man die Kamera beispielsweise aus der Fototasche herausnimmt. Einfach gesagt: Selbst in eine so kleine Kamera hat die komplette, komfortable Bedienung mit allem Drum und Dran gepasst, wie man sie von viel größeren Geräten kennt, und das ganz ohne spürbare Kompromisse.

Der Sucher ist ein mittlerweile klassisches OLED-Display mit der üblichen Auflösung von 2,36 Mpx, einer Augenauflage aus Gummi und einer Dioptrieneinstellung. Der LCD-Monitor ist ein 3-Zoll-Touchscreen (7,5 cm) mit einer Auflösung von 1 Mpx, was wiederum sozusagen dem üblichen Standard entspricht. Die Befestigung erfolgt über ein Schwenkgelenk, was manchen nicht zusagt, da ein Teil der Nutzer ein klappbares LCD bevorzugt. Meiner Meinung nach ist die Verwendung des Gelenks jedoch besser, da es wesentlich mehr verschiedene Positionen ermöglicht und vor allem das Drehen oder vielmehr das Anklappen des Monitors an den Kamerakörper, sodass dieser, wenn man nur durch den Sucher fotografiert, perfekt vor Beschädigungen geschützt ist. Ein weiterer Pluspunkt ist die Möglichkeit, das LCD nach vorne zu drehen, was nicht nur für klassische (und nach wie vor beliebte) Selfies praktisch ist, sondern beispielsweise auch für gemeinsame Gruppenfotos vom Stativ aus mit Selbstauslöser und ähnliche Aktivitäten.

Das Gehäuse der OM SYSTEM OM-5 II ist sehr robust und verfügt selbstverständlich über einen Metallbajonettanschluss, ein Stativgewinde, einen Blitzschuh sowie Ösen zum Befestigen des Trageriemens. Vor allem ist es jedoch perfekt abgedichtet, sodass es nicht nur vor dem üblichen Regen und Staub, sondern auch vor Kälte geschützt ist (die Widerstandsfähigkeit entspricht der Norm IP53). Es wird in drei Farbvarianten hergestellt, nämlich in klassischem Schwarz und Silber, aber zusätzlich auch in der interessanten und attraktiven Farbvariante „Sand Beige“, was so etwas wie Sandbeige ist.

Wichtigste technische Daten – Vergleich der OM SYSTEM OM-5 II und der OM SYSTEM OM-5 I

Parameter OM SYSTEM OM-5 II OM SYSTEM OM-5 I
Aufnahmechip 4/3“ Live MOS, 20 Mpx 4/3“ Live MOS, 20 Mpx
Seitenverhältnis 4 : 3 4 : 3
ISO Empfindlichketsbereich ISO 200–6 400 (64–25 600) ISO 200–6 400 (64–25 600)
Stabilisierung auf dem Chip (bis zu 7,5 EV) (bis zu 7,5 EV)
Automatischer Fokus 121 Punkte 121 Punkte
Kürzeste Verschlusszeit 1/8 000 s (el. 1/32 000 s) 1/8 000 s (el. 1/32 000 s)
Serienbildrate 30 fps 30 fps
LCD-Monitor 3-Zoll-Touchscreen (7,5 cm) / ca. 1 Mpx 3-Zoll-Touchscreen (7,6 cm) / ca. 1 Mpx
Sucher OLED / 2,36 Mpx OLED / 2,36 Mpx
Video 4K – 30p / Full HD – 120p 4K – 30p / Full HD – 120p
Wireless-Schnittstelle WLAN + Bluetooth WLAN + Bluetooth
Kabelgebundene Schnittstelle USB-C, HDMI, mic. microUSB, HDMI, mic.
Speicherkarten 1× SD UHS II 1× SD UHS II
Eingebauter Blitz
Witterungsbeständigkeit
Farbausführung Schwarz / Silber / Sand Beige Schwarz/ Silber
Abmessungen ca. 125 × 50 × 85 mm ca. 125 × 50 × 85 mm
Gehäuse-Gewicht ca. 418 g (inklusive Akku und Karte) ca. 414 g (inklusive Akku und Karte)
Preis am 9. 3. 2026 ab 1.299 EUR ab 1.149 EUR

Chip, Bildqualität und Funktionen – 20 MP reichen zum Fotografieren aus

Das Herzstück der neuen Kamera ist ein 4/3“-Live-MOS-Sensor mit einer (für das OM-System) traditionellen und heute relativ geringen Auflösung von 20 MP. Ich habe bewusst den Ausdruck „relativ“ verwendet, denn einerseits stimmt es zwar, dass die meisten Mitbewerber eine höhere Auflösung verwenden, andererseits reichen 20 MP immer noch für fast alles völlig aus und ermöglichen gleichzeitig (vereinfacht gesagt) die Verwendung größerer Pixel, die dann auch qualitativ besser sind, sowohl hinsichtlich des Rauschens bei hohen ISO-Werten, den Kontrast- oder Farbverlust als auch hinsichtlich des gesamten Dynamikumfangs der resultierenden Fotos. Sollten Ihnen 20 MP dennoch nicht ausreichen, können Sie die Funktion „HighRes Shot“ ausprobieren, die durch eine Verschiebung um ein Pixel und anschließendes (automatisches) Zusammenfügen Fotos mit einer beeindruckenden Auflösung von 50–80 MP erzeugt.

OM SYSTEM OM-5 II

OM SYSTEM OM-5 II und M.ZUIKO 12-45mm f/4
ISO 6 400, 1/30 s, f/5,6
12 mm

OM SYSTEM OM-5 II

OM SYSTEM OM-5 II und M.ZUIKO 12-45mm f/4
ISO 25 600, 1/125 s, f/5,6
12 mm

Die Empfindlichkeit des Bildsensors lässt sich standardmäßig auf einen Bereich der Empfindlichkeit von ISO 200 bis ISO 6 400, im erweiterten Benutzermodus sogar auf einen Bereich von ISO 64 bis ISO 25 600, und ich muss gleich sagen, dass die Ergebnisse überraschend gut sind und in vielen Fällen mit der Konkurrenz vergleichbar sind, die größere APS-C-Sensoren verwendet. Die tatsächlichen Aufnahmen der OM SYSTEM OM-5 Mark II behalten auch bei sehr hohen Empfindlichkeiten eine hohe technische Qualität, und in der Praxis müssen Sie sich definitiv nicht scheuen, auch über den Basisbereich hinauszugehen. Natürlich hängt es aber auch vom Motiv und der Beleuchtung ab. Bei starkem Lichtmangel, beispielsweise bei Nachtaufnahmen, hilft Ihnen bei langen Belichtungszeiten auch die integrierte 5-Achsen-Bildstabilisierung auf dem Sensor, die sich durch eine wirklich hohe Wirksamkeit von bis zu 7,5 EV auszeichnet – und in der Praxis macht sich das deutlich bemerkbar. Die meisten gewöhnlichen Nachtaufnahmen gelingen Ihnen so tatsächlich auch ohne Stativ, einfach aus der Hand.

Entscheidend ist natürlich auch das Autofokussystem, das in diesem Fall über 121 Kreuzpunkte verfügt und Serienaufnahmen mit einer Geschwindigkeit von 30 Bildern pro Sekunde in voller Auflösung bewältigt, sodass Sie auch sehr schnelle Abläufe fotografieren können. Sollte Ihnen das jedoch noch nicht reichen, steht Ihnen zusätzlich die Funktion „Pro Capture“ zur Verfügung, die Serienbilder bereits vor dem vollständigen Durchdrücken des Auslösers speichert. Wenn Sie also auf einen entscheidenden, aber flüchtigen, also sehr kurzen Moment warten, wird Ihnen dieser mit dieser Funktion wirklich nie wieder entgehen. Ideal für Momente wie zum Beispiel, wenn Sie darauf warten, dass ein Vogel aus dem Nest fliegt, der Zug aus dem Tunnel fährt und ähnliche schnelle Action-Szenen.

OM SYSTEM OM-5 II

OM SYSTEM OM-5 II und M.ZUIKO 20mm f/1,4
ISO 6 400, 1/50 s, f/5,6
20 mm

OM SYSTEM OM-5 II

OM SYSTEM OM-5 II und M.ZUIKO 40-150mm f/4
ISO 1 000, 1/200 s, f/4
106 mm

Wenn Sie gerne Videos aufnehmen, können Sie diese in 4K/30p oder Full HD/120p aufnehmen – dazu gibt es eine ganze Reihe weiterer Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. So können Sie beispielsweise Zeitlupenvideos oder auch vertikale Videos aufnehmen, die in den sozialen Netzwerken immer beliebter werden. Auch an ein Detail wie eine rot leuchtende LED-Anzeige, die auf eine laufende Aufnahme hinweist, wurde gedacht. Wenn Sie wirklich lange Videos aufnehmen möchten, ist auch die Möglichkeit der Stromversorgung der Kamera über eine externe Quelle erwähnenswert, beispielsweise über eine Powerbank, klassisch per Kabel über den USB-C-Anschluss.

Sehr interessant ist auch die Funktion „Focus Stacking“ zum Zusammenfügen von Aufnahmen mit unterschiedlicher Schärfe und einer dadurch deutlich größeren Schärfentiefe. Das ist zwar keine Neuheit und dieses Verfahren ist seit Jahren bekannt und wird praktisch angewendet, aber dass diese Funktion bereits direkt in der Kamera integriert ist, ist wiederum nicht ganz alltäglich. Meistens müssen die Bilder erst in einem Bildbearbeitungsprogramm am Computer zusammengesetzt werden, was für manche nicht ganz einfach sein mag. Bei der OM SYSTEM OM-5 Mark II ist dies jedoch direkt in der Kamera möglich, wodurch diese Funktion deutlich einfacher wird. Praktisch ist dies vor allem in der Makrofotografie, aber es kann sich beispielsweise auch für Landschaftsaufnahmen eignen, wenn man einen sehr nahen Vordergrund einbeziehen möchte.

OM SYSTEM OM-5 II

OM SYSTEM OM-5 II und M.ZUIKO 12-45mm f/4
ISO 200, 1/500 s, f/5,6
33 mm

OM SYSTEM OM-5 II

OM SYSTEM OM-5 II und M.ZUIKO 12-45mm f/4
ISO 6 400, 1/1 250 s, f/8
24 mm

Zubehör, Akku und seine Lebensdauer, Konnektivität

Was das Zubehör angeht, geht es vor allem um das Angebot an kompatiblen Objektiven, von denen es in diesem Fall buchstäblich eine riesige Auswahl gibt, von extrem weitwinkligen bis hin zu leistungsstarken Teleobjektiven. Von entscheidender Bedeutung ist jedoch wie immer die Wahl eines Standard-Zoomobjektivs für den häufigsten Alltagsgebrauch. Natürlich gibt es mehrere Möglichkeiten, je nach den konkreten Interessen des jeweiligen Fotografen, aber die wohl am besten geeignete und vielseitigste Option ist das Objektiv M.Zuiko Digital 12-45 mm f/4 PRO, mit dem diese Kamera in einem preisgünstigen Set erhältlich ist. Sein äquivalenter Brennweitenbereich liegt bei etwa 24–90 mm, was in etwa dem bei Standardobjektiven üblichen und am häufigsten genutzten Bereich entspricht. Mit der OM SYSTEM OM-5 Mark II ist dies eine sehr gute Kombination, nicht nur wegen des vielseitigen Brennweitenbereichs und der konstanten Lichtstärke von f/4 über den gesamten Zoombereich, sondern auch hinsichtlich der mechanischen Ausführung, da sie zusammen eine kompakte Einheit bilden, die spritzwasser- (regen-) und staubgeschützt ist.

Ein wesentliches Zubehörteil ist natürlich auch der Akku, in diesem Fall der Li-Ionen-Akku BLS-50 mit einer Kapazität von 1.210 mAh, den Sie sowohl separat im Ladegerät als auch direkt in der Kamera über ein USB-C-Kabel und ein beliebiges Ladegerät, zum Beispiel von einem Handy. Nach Angaben des Herstellers sollte dieser Akku mit einer Ladung für etwa 310 Fotos reichen, was zwar nicht besonders viel, aber auch nicht gerade wenig ist. Die Laufzeit ist also, wie zu erwarten, gerade noch ausreichend. Bei höherem Bedarf empfehle ich natürlich den Kauf eines Ersatzakkus oder einer Powerbank.

OM SYSTEM OM-5 II

OM SYSTEM OM-5 II a M.ZUIKO 40-150mm f/4
ISO 250, 1/320 s, f/4
150 mm

OM SYSTEM OM-5 II

OM SYSTEM OM-5 II a M.ZUIKO 40-150mm f/4
ISO 1 600, 1/250 s, f/4
150 mm

Darüber hinaus verfügt das Gerät über einen Steckplatz für SD/SDHC/SDXC (UHS-II)-Speicherkarten. Manch einer vermisst vielleicht einen zweiten Steckplatz, aber meiner Meinung nach ist das in dieser Preisklasse kein so großes Problem, und die überwiegende Mehrheit der Nutzer kommt mit einem einzigen Steckplatz aus, der idealerweise mit einer hochwertigen und schnellen Karte bestückt ist. Als weiteres Zubehör lassen sich dann ein externer Blitz, ein Mikrofon und andere Geräte anschließen oder die Kamera per Fernbedienung steuern. Nicht fehlen darf natürlich auch die vollständige drahtlose Konnektivität mit der firmeneigenen App für Smartphones oder Tablets sowie die vielfältigen Möglichkeiten zur Fernsteuerung und Einstellung.

Für wen ist die OM SYSTEM OM-5 II geeignet und ein paar abschließende Worte

Derzeit (03/2026) ist die OM SYSTEM OM-5 Mark II ab 1.299 EUR erhältlich, und darüber hinaus gibt es relativ häufig „Cashback“-Aktionen mit beträchtlichen Rabatten, wodurch der Preis noch deutlich niedriger ausfällt. Insgesamt ist der Preis mehr als günstig, denn dafür erhalten Sie eine hochwertige und vor allem sehr vielseitige Kamera. Wenn Sie einen Kauf in Erwägung ziehen, sollten Sie auf jeden Fall auch das Basis-Zoomobjektiv M.Zuiko Digital 12-45 mm f/4 PRO in Betracht ziehen, mit dem diese Kamera in einem preisgünstigen Set erhältlich ist.

OM SYSTEM OM-5 II

OM SYSTEM OM-5 II und M.ZUIKO 12-45mm f/4
ISO 6 400, 1/1 600 s, f/5,6
28 mm

OM SYSTEM OM-5 II

OM SYSTEM OM-5 II und M.ZUIKO 12-45mm f/4
ISO 6 400, 1/15 s, f/5,6
17 mm

Mit ihrem Gesamtkonzept ist diese Kamera ideal für anspruchsvolle Fotoenthusiasten und Semiprofis. Sie besticht durch ihr fantastisches Retro-Design, das jedoch nicht nur um seiner selbst willen da ist, sondern gleichzeitig perfekt funktional und durchdacht ist, mit hervorragender Ergonomie und einer logischen Bedienung, und zudem mit erhöhter Wetterbeständigkeit ausgestattet ist, also gegen Staub, Regen und sogar Kälte.

Technologisch ist die OM SYSTEM OM-5 Mark II buchstäblich vollgepackt mit Funktionen und den neuesten Technologien, die Sie nicht nur zum Fotografieren, sondern auch zum Aufnehmen von Videos oder für eine Reihe von Spezialfunktionen nutzen können, wie zusammengesetzte Makrofotografie, HDR, einen integrierten Software-ND-Filter oder spezielle Funktionen für Nachthimmelaufnahmen. Hinzu kommt ein Bildsensor mit ausreichender Auflösung und der Möglichkeit, diese durch Verschiebung des Sensors zu vervielfachen, sowie vor allem ein integrierter leistungsstarker Bildstabilisator.

Sie eignet sich im Grunde für jeden fotografischen Bereich, und die konkrete Ausrichtung ist eher eine Frage der Objektive oder des weiteren Zubehörs als der Kamera selbst. Vor allem aber ist das gesamte System sehr klein und leicht, sodass es vor allem diejenigen zu schätzen wissen, die ihre gesamte Fotoausrüstung treu im Fotorucksack auf dem Rücken oder in einer Fototasche über der Schulter tragen. Besonders schätzen dies also reisende Fotografen, egal ob sie auf weite Auslandsreisen gehen oder nur auf gewöhnliche Ausflüge durch unser Land.

OM SYSTEM OM-5 II

OM SYSTEM OM-5 II und M.ZUIKO 20mm f/1,4
ISO 200, 1/80 s, f/4
20 mm

OM SYSTEM OM-5 II

OM SYSTEM OM-5 II und M.ZUIKO 40-150mm f/4
ISO 320, 1/250 s, f/4
150 mm

Was die Mängel angeht, fällt mir vor allem der nicht besonders gut gestaltete Hauptschalter ein, für dessen Bedienung man im Grunde immer beide Hände braucht, was wirklich nicht praktisch und schon gar nicht schnell geht. Man könnte mir zwar entgegenhalten, dass man das durch automatisches Ausschalten (Standby) lösen kann, aber dadurch verschwendet man wiederum Akkuenergie, was bei einem normalen Kurzausflug zwar kein Problem ist, bei einem ganztägigen Fotoshooting aber vielleicht doch nicht ganz egal sein muss – es kommt wohl auch darauf an, wer und wo.

Ein zweiter, wenn auch nur potenzieller Nachteil könnte die Größe der Kamera und der Objektive sein. Einerseits ist es toll, wie leicht und vor allem wie klein sie ist, dass man für eine relativ umfangreiche Ausrüstung mit einer winzigen Tasche auskommt. Wer kleine oder auch mittelgroße Hände hat, wird buchstäblich begeistert sein, aber Nutzer mit großen Händen haben es nicht so einfach, und aus einem großen Vorteil kann auch ein Nachteil werden, denn für manche sind das gesamte Gerät und die einzelnen Bedienelemente einfach zu klein und bei der Bedienung fast winzig.

OM SYSTEM OM-5 Mark II

OM SYSTEM OM-5 Mark II

Systemkameras

Die spiegellose OM SYSTEM OM-5 Mark II ist eine äußerst ausgewogene Kamera, die sich durch eine Kombination aus kompakten Abmessungen, robuster Bauweise und einem breiten Funktionsumfang auszeichnet. Sie bietet einen hochwertigen 20-Megapixel-Sensor im Micro-4/3-Format, eine sehr effektive Bildstabilisierung von bis zu 7,5 EV, schnelle Serienaufnahmen sowie fortschrittliche Funktionen wie High-Res Shot, Pro Capture oder internes Focus Stacking. In der Praxis meistert sie somit ein breites Spektrum an fotografischen Genres, von Landschafts- und Reisefotografie bis hin zu Actionfotografie oder Videoaufnahmen. Auch wenn es einige kleine Kritikpunkte gibt, wie zum Beispiel den etwas unpraktisch angeordneten Hauptschalter oder die sehr kompakten Abmessungen, die nicht jedem gefallen müssen, handelt es sich um eine außerordentlich vielseitige und technologisch sehr gut ausgestattete Kamera mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis, die vor allem Fotografen schätzen werden, die ein leichtes, aber leistungsfähiges System für den Alltag sowie anspruchsvollere Expeditionen suchen.

Vorteile

  • tolles und durchdachtes Retro-Design
  • regen-, staub- und kältebeständige Ausführung
  • sehr klein und leicht
  • hervorragende Bildqualität
  • zahlreiche Funktionen für Foto und Video
  • außerordentlich vielseitige Einsatzmöglichkeiten
  • leistungsstarke Bildstabilisierung auf dem Chip
  • schnelle und präzise Fokussierung
  • einfache und übersichtliche Bedienung
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachteile

  • Ausführung des Hauptschalters
  • für manche vielleicht schon zu klein
Michal Kupsa

Michal Kupsa

Michal Kupsa wurde im Jahr 1970 in Brno (Brünn) geboren. Mit dem Fotografieren begann er bereits im Alter von 15 Jahren und wurde nur drei Jahre später auch journalistisch tätig. Er hat mit zahlreichen prestigevollen tschechischen und internationalen Medien zusammengearbeitet. Dazu zählen das staatliche Tschechische Fernsehen (Česká televize) und Rundfunk (Český rozhlas), National Geographic, die US- Kongressbibliothek, die Zeitung iDNES, die tschechische Hilfsorganisation Člověk v tísni (People in Need), sowie die meisten tschechischen Fachmagazine über die Fotografie und das Fotografieren. Zu seinen Hauptätigkeiten zählen Reiseberichte, Rezensionen zur Fototechnik und die Leitung von Fotografiekursen.

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